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Willkommen im Club

Claudia Obmann
Wer große Ziele hat, nutzt Top-Connections ? Prominente machen es vor. Das können Sie jetzt auch in unserem neuen Online-Network ?karriere VIP-Lounge?. Netzwerken Sie mit!

Ob es um eine ambitionierte Managementaufgabe, um den beruflichen Aufstieg oder um die Verwirklichung eines Lebenstraums geht ? oft ist der Erfolg eine Frage der richtigen Verbindungen. Wir helfen Ihnen beim Erreichen Ihrer Ziele: Unsere ?karriere VIP-Lounge? ist ab sofort online ? ein exklusives Netzwerk der besonderen Art.
Kontakte + Know-how = Erfolg > In der VIP-Lounge treffen sich karriere-Leser mit karriere-Machern, um spannende Kontakte zu knüpfen. Das gesamte Team um Chefredakteur Jörn Hüsgen steht Ihnen persönlich zur Verfügung. Nutzen Sie unsere Expertise für Ihre Fragen zu Gehalt, Jobchancen oder Weiterbildung und löchern Sie die Wirtschaftskapitäne und Personaler, die wir zu Chats in die VIP-Lounge bitten.

Die neue karriere-Community birgt noch weiteres Potenzial: Unser Partner CAPup!, der für uns die ausgefeilte Networking-Technik betreibt, zählt über 10.000 Führungskräfte aller namhaften Unternehmen Deutschlands in seinem Online-Zirkel. Zu ihnen können unsere VIPs ebenfalls online Kontakt aufnehmen und so ihre persönlichen Karriere-Beziehungen auf einen Schlag vervielfachen (alles über die VIP-Lounge-Mitgliedschaft).

Die besten Jobs von allen


Lernen von den Promis > Spitzenmanager, Unternehmer und Politiker machen vor, wie man durch Top-Verbindungen selbst hochgesteckte Ziele erreicht. Beispiel Hellmut Seemann: Knapp 80 Millionen Euro muss der Präsident der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen auftreiben, um die niedergebrannte Herzogin Anna Amalia Bibliothek wieder aufzubauen. Seine guten Kontakte zu Wirtschaftsgrößen helfen dem Hüter des Weltkulturerbes bei seiner Mega-Spendensammlung: Gerade hat ihm sein persönlicher Draht zu Kollege Maximilian Schöberl, dem Geschäftsführer der Vodafone-Stiftung, den bislang höchsten Einzelscheck über fünf Millionen Euro eingebracht.

Nur vier Monate nach der Katastrophe, bei der zahlreiche historische Bücher und seltene Manuskripte Feuer und Löschwasser zum Opfer fielen, hat Seemann schon rund 26 Millionen Euro beisammen. Besonders freut sich der Alumnus der Universität Frankfurt über unverhoffte kleinere Freundschaftsdienste: Etwa, dass seine ehemaligen Professoren in Eigenregie Spenden für Seemanns Sache gesammelt haben. ?Ich war schon als Student in Sachen Networking aktiv, ohne damals zu ahnen, wie wichtig diese Kontakte einmal für mich werden würden?, sagt Jurist Seemann heute und rät: ?Man kann gar nicht früh genug mit der Beziehungspflege beginnen.?

Anklopfen bei Königs > Auch Umberto Angeloni ist das Knüpfen von Kontakten in Fleisch und Blut übergegangen. Der Chef des Nobel-Schneiders Brioni, der sogar bei Königen ein- und ausgeht, nutzt die Networking-Gelegenheiten auf höchstem Niveau, um sich einen Traum zu erfüllen: ?Ich will die Insel Brioni, die meinem Unternehmen einst ihren Namen gab, aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken. Sie soll wieder das exquisiteste Ferienparadies des Mittelmeeres werden?, sagt der Italiener.

Keine leichte Aufgabe. Inzwischen gehört die Insel, die ihre Glanzzeit vor etwa 100 Jahren als schickes Seebad für Monarchen hatte, zu Kroatien. Und die Zuständigkeiten sind verworren. Doch das schreckt den Edel-Couturier nicht: ?Der Name verpflichtet. Ich werde niemals aufgeben.?

Um Mitstreiter zu gewinnen, organisiert er Polo-Matches oder lädt die Reichen und Mächtigen zur privaten Inseltour mit Rehen und römischen Ruinen. Als bedeutender Verbündeter in Angelonis Vision vom mediterranen Luxusresort rund um den antiken Jachthafen hat sich inzwischen das kroatische Staatsoberhaupt, Stjepan Mesic, erwiesen. Mesic und der Modemacher sind sich einig. Ab 2007 dürfte Kroatien zur EU gehören. Angeloni: ?Das wäre der ideale Zeitpunkt, um das Inselparadies in neuer Noblesse erstrahlen zu lassen.?

Jobs unter Freunden > Vielen verhilft Networking aber auch zu ganz handfesten Zielen. Einem neuen Job zum Beispiel. Einer Umfrage der Jobbörse Stepstone zufolge wird der persönliche Draht bei der Stellensuche immer wichtiger: 37 Prozent der Deutschen sagen von sich selbst, dass sie ihren Job über Beziehungen bekommen haben; unter Uni-Absolventen sind es sogar mehr als die Hälfte, die ihren ersten Posten nicht über Stellenanzeigen ergattern, sondern über ?Vitamin B?.

Prominenter Beleg dafür, wie die stille Jobreserve unter Freunden funktioniert, ist VW-Chef Bernd Pischetsrieder: Um sein ambitioniertes Ziel zu erreichen, in diesem Jahr 20 neue Modelle auf den Markt zu bringen und den stotternden Automobilkonzern wieder flott zu kriegen, hat der Spitzenmanager eine Schar Vertrauter um sich versammelt. Zur Seilschaft gehören VW-Veteranen wie der neue Vertriebschef Georg Flandorfer, aber auch alte Bekannte aus BMW-Zeiten. So stieg zum Beispiel Dieter Pötsch, vormals Controller bei den Bayern, in Wolfsburg zum Finanzvorstand auf. Und ab sofort wird Pischetsrieders Truppe auch noch von Ex-DaimlerChrysler-Topmanager Wolfgang Bernhard verstärkt.

Dem harten Konkurrenzkampf zum Trotz kennen und schätzen sich die Macher der deutschen Autobranche. Bei der Lobbyarbeit im Verband der Automobilindustrie ziehen sie ohnehin an einem Strang. Als das 44-jährige Talent Bernhard jüngst bei DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp in Ungnade fiel, griff Pischetsrieder sofort zum Telefon, und offerierte dem als harten Sanierer bekannten Manager einen Vorstandsposten in seinem Konzern.

Nachahmungswilligen rät die Karriereforscherin Sonja Bischoff: ?Um die richtigen Leute kennen zu lernen, sollte man sich für etwas besonders engagieren und den Mitstreitern Top-Leistungen zeigen.? Ehrenämter seien dafür geradezu ideal geeignet. Das weiß auch Bundestagsabgeordnete Katharina Reiche. Für 2005 hat sich die Politikerin etwas Besonderes vorgenommen: Die ehrenamtliche Beirätin des Juventus-Vereins ? einer Kinderschutzorganisa?tion, die Vereinsgebühren sponsert, um Mädchen und Jungen von der Straße zu holen ? will ?ein ganz großes Sportidol? als Aushängeschild für Juventus gewinnen. Zweifel, ob ihr dieses ehrgeizige Vorhaben gelingen wird, hat sie keine. Denn auch sie hat ihr Netz fruchtbringender Kontakte schon längst ausgeworfen.

Reiche, Pischetsrieder und Bibliotheks-Retter Seemann zeigen, wie weit man mit guten Verbindungen kommt. Wenn auch Sie sich neuen Herausforderungen stellen und dafür die richtigen Kontakte brauchen ? fangen Sie gleich damit an. Die karriere VIP-Lounge ist rund um die Uhr geöffnet.

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Dieser Artikel ist erschienen am 28.01.2005