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Wie gewonnen, so...

Sowohl privat als auch gesetzlich Krankenversicherte werden ab dem 1. Juli 2005 stärker zur Kasse gebeten. Bei den Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse schlägt die letztjährige Diskussion um Zahnersatz und Krankengeld zu Buche: Für beides zahlt ein Arbeitnehmer künftig zusätzlich 0,9 Prozentpunkte seines Einkommens. Im Gegenzug müssen die Kassen zwar per Gesetz die Beiträge im gleichen Umfang senken, doch da sich Chef und Mitarbeiter diesen Nachlass teilen, wird?s für die werktätige Bevölkerung unterm Strich teurer ? für Gutverdiener bis zu 224 Euro pro Jahr.Viele privat Krankenversicherte müssen ebenfalls drauflegen. Bedingt durch die Beitragssenkungen in der gesetzlichen Krankenkasse sinkt auch der Zuschuss des Arbeitgebers für die private Krankenpolice. Gab es bislang bis zu 252 Euro, sind es ab dem 1. Juli nur noch maximal 236 Euro. Alle, die mehr als 472 Euro Prämie pro Monat zahlen, werden draufzahlen müssen.

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 01.06.2005