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Weniger Arbeitnehmer, längere Arbeitszeiten

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt verteilen sich die Arbeitsstunden auf immer weniger Erwerbstätige, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Die Anzahl der Erwerbstätigen fiel im zweiten Quartal 2004 um 0,3 Prozent auf 38,2 Millionen. Damit stiegen die geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen um 0,5 Prozent, beziehungsweise 1,8 Stunden.

Dies gilt vor allem für die Industrie, das Baugewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft, wo weiterhin Personal abgebaut wird. Jedoch konnten im Dienstleistungssektor zusätzliche Jobs gewonnen werden. In Handel, Gastgewerbe, Verkehr und bei anderen Dienstleistern waren von April bis Juni um Durchschnitt 27,1 Millionen Erwerbstätige beschäftigt, das entspricht zum Vorjahr einer Erhöhung um 0,6 Prozent. Allerdings wird in.

Die besten Jobs von allen


Insgesamt hat sich die Zahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,7 Prozent auf 33,9 Millionen verringert. Dagegen stieg die Anzahl der Selbständigen um 3,2 Prozent auf 4,3 Millionen.
Dieser Artikel ist erschienen am 23.08.2004