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Wenig Frauen in Naturwissenschaften

Frauen entscheiden sich auch heute noch eher für Studiengänge, die weder Ruhm noch Geld versprechen. Besonders begehrt sind Sprach ?und Kulturwissenschaften; eine Trendwende ist in den nächsten Jahren nicht zu erwarten, da sich die Frauenanteile in den letzten Jahren kaum verändert haben.Die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer sind nach wie vor eine Männerdomäne. Der Frauenanteil bei den Mathematik-/Naturwissenschaften lag letztes Jahr bei 37 Prozent und hat sich damit gegenüber 1994 lediglich um vier Prozent erhöht; noch traditioneller sieht es in den Ingenieurwissenschaften aus: Hier liegt der Frauenanteil bei 22 Prozent und ist immerhin um sieben Prozent gegenüber 1994 gestiegen.

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Deutlich verändert innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Anteil der Frauen an den Studierenden insgesamt: Er stieg von 41 Prozent 1994 auf 48 Prozent 2004. Es ist abzusehen, dass Frauen sogar bald die Mehrheit der Studierenden sein werden; bei den Erstsemestern war es im Studienjahr 2002 bereits soweit, letztes Jahr war die Geschlechterverteilung dann mit 49 Prozent Frauen und 51 Prozent Männern fast ausgeglichen.Mehr Informationen gibt?s unter www.zfh.de
Dieser Artikel ist erschienen am 03.05.2005