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Wege der Ausbildung

Jens Wollmerath
Die Arbeit als Theaterregisseur setzt ein hohes Maß an Begabung und Einsatzbereitschaft voraus. Vorstellungsvermögen und psychische Belastbarkeit gehören ebenso dazu, wie gute Führungsfähigkeiten.
Die Arbeit als Theaterregisseur setzt ein hohes Maß an Begabung und Einsatzbereitschaft voraus. Vorstellungsvermögen und psychische Belastbarkeit gehören ebenso dazu, wie gute Führungsfähigkeiten. Theaterregisseure arbeiten auf den Bühnen und Probebühnen von Theatern, Opern oder Musicalhäusern. Zudem verbringen sie einen Teil der Arbeitszeit mit der Auswahl und der Bearbeitung von Texten, entweder zu Hause oder in Bibliotheken. Sie tragen die künstlerische Verantwortung für die Inszenierung, kümmern sich aber ebenso um Organisation und technische Abwicklung. Neben der Anleitung der Darsteller müssen Theaterregisseure die Theaterleitung vom künstlerischen Konzept überzeugen, um entsprechende Budgets zu bekommen. So ist neben Kreativität vor allem Fingerspitzengefühl, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen gefragt.Die Ausbildung erfolgt in der Regel über ein Studium der Regie an Universitäten, Kunsthochschulen oder Hochschulen für Schauspielkunst oder Musik und Theater. Dabei handelt es meist um Diplomstudiengänge, in Essen können Absolventen auch eine künstlerische Abschlussprüfung ablegen. Teilweise werden die Studiengänge in Kooperation von Hochschulen und Theaterakademien angeboten. Zudem gibt es Aufbau- und Zusatzstudiengänge.

Die besten Jobs von allen

Eine weitere Möglichkeit ist ein Studium der Theater- oder Musikwissenschaften oder eine schulische Ausbildung an einer Theaterschule oder -akademie. Die Regelstudienzeit liegt zwischen drei bis vier Jahren für Schulen und acht bis neun Semester an Hochschulen. Die praktische Ausbildung führt über ein Volontariat im Bereich Regieassistenz oder ein Praktikum am Theater.Wer sich für den Beruf des Theaterregisseurs interessiert, findet auf http://www.zeit.de/2004/19/C-Regie-Kompakt einen interessanten Artikel zum Thema. Unter http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/T/kurz_B8322101.html gibt es eine detaillierte Beschreibung des Ausbildungsweges.
Dieser Artikel ist erschienen am 14.06.2004