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Was ist eigentlich Seed Capital?

Grafik: Silke Antelmann
Die Frau auf dem 50-Pfennig-Stück pflanzt einen Baum und symbolisiert Deutschlands Aufstieg zum Wirtschaftswunderland. Auch ein Gründer muss säen und gießen, ehe aus seiner Idee ein Unternehmen wird: Chancen und Kosten seines Vorhabens analysieren, den Businessplan schreiben und einen Prototyp seines Produkts entwickeln. Seed-Capital nennt man das Geld, das er dafür benötigt, Seed-Phase den entsprechenden Zeitraum.
Die Frau auf dem 50-Pfennig-Stück pflanzt einen Baum und symbolisiert Deutschlands Aufstieg zum Wirtschaftswunderland. Auch ein Gründer muss säen und gießen, ehe aus seiner Idee ein Unternehmen wird: Chancen und Kosten seines Vorhabens analysieren, den Businessplan schreiben und einen Prototyp seines Produkts entwickeln. Seed-Capital nennt man das Geld, das er dafür benötigt, Seed-Phase den entsprechenden Zeitraum.

Ist das Unternehmen gegründet, sprechen Investoren von der Startup-Phase. Beide zusammen bilden die Early Stage oder Frühphase. Mit der Markteinführung beginnt die Expansion Stage. Ist das Unternehmen etabliert, betritt es die Later Stage.

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Die Seed-Phase müssen Gründer in der Regel mit Ersparnissen überbrücken. Denn Investoren beteiligen sich ungern so früh an einem Unternehmen. So waren im zweiten Quartal 2001 laut dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften nur 2,54 Prozent der Neu-Investitionen Seed-Capital. Und die Zahlen sind rückläufig.

Seed-Capital erhalten Gründer von Förderinstituten wie der Technologie-Beteiligungsgesellschaft (tbg), die das Programm BTU-Frühphase anbietet. Oder von Business Angels, privaten Investoren mit unternehmerischer Erfahrung. Sie können für wenig Geld relativ viele Anteile erhalten - und freuen sich, wenn das Unternehmen später sein eigenes Wirtschaftswunder erleben sollte.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.09.2001