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Was ist eigentlich Exit?

Wenn ein Engländer kurz vor dem Exit steht, sollte er schon mal den Pfarrer rufen; er ist nämlich so gut wie tot. Kündigt dagegen ein Kapitalgeber seinen Exit an, reibt er sich dabei heimlich die Hände. Schließlich steht er kurz davor, seine Unternehmensanteile zu versilbern, indem er sie verkauft.
Wenn ein Engländer kurz vor dem Exit steht, sollte er schon mal den Pfarrer rufen; er ist nämlich so gut wie tot. Kündigt dagegen ein Kapitalgeber seinen Exit an, reibt er sich dabei heimlich die Hände. Schließlich steht er kurz davor, seine Unternehmensanteile zu versilbern, indem er sie verkauft.

Lieblings-Exit war in den vergangenen Jahren der Gang an die Börse. Hier ist das Medienecho am größten, und verzückte Aktionäre treiben den Unternehmenswert in die Höhe. Der Kapitalgeber, der seine Anteile schon früh und deshalb günstig gekauft hat, kann sie zum vielfachen Preis verkaufen. Der Haken: Meist verbietet die Lockup-Frist den schnellen Ausverkauf.

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Weil’s an der Börse momentan schlecht läuft, hat sich als Alternative der Trade-Sale etabliert, der Unternehmensverkauf. Dabei übernimmt ein neuer Partner den Unternehmensanteil des Investors und häufig auch die Unternehmensführung. Dann folgt dem Exit des Investors meist der Exodus der Gründer.
Dieser Artikel ist erschienen am 14.11.2001