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Währungsmarkt boomt

Der Handel mit Währungen bleibt auch nach der Euro-Einführung schwunghaft. Der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zufolge erreicht der Forex (foreign exchange)-Markt pro Tag die gigantische Summe von 1,9 Billionen US-Dollar. Stark wachsen "over the counter"-Transaktionen zwischen den Banken und Derivate - pure Devisenspekulation. Grund für den Boom ist das starke Engagement von Hedge Fonds in diesem Bereich, die hoch risikoreiche Wetten auf die Währungsentwicklung eingehen. Auch bei den klassischen Investmentbanken machen die Forex-Aktivitäten einen steigenden Teil der Gewinne aus. Spezialisten haben gute Job-Karten: Für Forex-Deals werden sehr gut ausgebildete quantitative Analysten oder Mathematiker gebraucht.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.10.2004