Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Vorsicht, Gurus und Gehirnwäsche!

Claudia Obmann
In zwei Tagen zum Supermann mutieren? Vergessen SieŽs. Persönlichkeitstrainer, die Patentrezepte und schnellen Erfolg versprechen, sind oft Scharlatane. Seriöse Anbieter dagegen setzen auf sanftes Ego-Tuning, das auch der Karriere nutzt.
Vorsicht, Gurus und Gehirnwäsche

In zwei Tagen zum Supermann mutieren? Vergessen SieŽs. Persönlichkeitstrainer, die Patentrezepte und schnellen Erfolg versprechen, sind oft Scharlatane. Seriöse Anbieter dagegen setzen auf sanftes Ego-Tuning, das auch der Karriere nutzt.

Die besten Jobs von allen


Mauerblümchen oder Superman - mit über 1.000 Tests, allein im deutschsprachigen Raum, versuchen Wissenschaftler, das Phänomen Persönlichkeit zu ergründen. Dabei herrscht unter den Gelehrten noch nicht mal Einigkeit über die Grundsatzfrage, ob Persönlichkeit angeboren oder erlernt ist. Fest steht jedoch, dass man bei einigen der beruflich vorteilhaften Eigenschaften durchaus nachhelfen kann. Gefragt im Job sind Stärken wie Kontakt-, Kommunikations- und Teamfähigkeit, lösungsorientiertes Konfliktverhalten sowie Flexibilität und Durchsetzungskraft.

Wer auch noch ein charismatischer Chef werden will, muss obendrein eine ordentliche Portion Selbstsicherheit mitbringen und am souveränen Auftritt sowie am Einfühlungsvermögen für sein Gegenüber feilen. Denn das Geheimnis guter Manager ist, sich und die eigenen Ziele in attraktiver Weise in Szene setzen.

Nabelschau braucht Zeit

Ob als Boss oder Kollege, vor dem Training gilt: Sich selbst auf die Schliche zu kommen, braucht Zeit und intensive Nabelschau; die eigenen Wünsche, Ängste, Potenziale und Grenzen zu erforschen - und die Erkenntnisse anzunehmen -, kostet Überwindung und ist ein langer Prozess.

Auch der erfahrenste Trainer kann in den gängigen Wochenend-Crashkursen allenfalls Impulse für Verhaltensänderungen geben und erst bei einem längeren Einzel-Coaching den Wandel begleiten. Um sich dem Wesen eines Menschen zu nähern und hilfreiche Empfehlungen auszusprechen, nutzen seriöse Trainer einen Mix von Instrumenten. Dazu gehört neben schriftlichen Tests und Fragebögen der intensive Dialog mit dem Betreffenden. Auch Feed-backs verschiedener Beobachter eignen sich, um Selbstwahrnehmung und Fremdeinschätzung miteinander abzugleichen oder Widersprüche zwischen Denken, Reden und Körpersprache aufzudecken. Grundvoraussetzung für alle Seminarformen ist eine psychologische, psychotherapeutische beziehungsweise pädagogische Qualifikation der Trainer, die in anerkannten Institutionen erworben wurde.

Gefährliche Geistheiler

Solche Gruppenseminare oder Einzelcoachings werden jedoch nicht nur von qualifizierten Fachleuten angeboten. Speziell in diesem Weiterbildungssegment tummeln sich jede Menge selbsternannte Heilsbringer und Sekten, allen voran Scientology

Vorsicht ist beispielsweise geboten, wenn man Ihnen schnellen Erfolg, eine einzigartige, geheime Strategie oder sogar einen "neuen" Menschen verspricht. Auch wer Optimismus pur oder Selbstbewusstsein bis zum Größenwahn verordnet, ist mit Vorsicht zu genießen. "Dahinter stecken oberflächliche 08/15-Rezepte, mit denen eine kurzfristige Euphorie bei den Seminarteilnehmern erzeugt wird, die aber nur den Anbietern Gewinn bringen", sagt Eckart Flöther, studierter Betriebswirtschaftler, Psychologe und Theologe mit langjähriger Erfahrung als Management-Trainer.

Wer sich gründlich informiert und sorgfältig auswählt, gerät nicht in die Fänge von Scharlatanen: Lassen Sie sich Infos zu den Methoden und Rahmenbedingungen der Seminare schicken. Persönlichkeits- trainings sind keine Geheimwissenschaft. Jeder gute Trainer kann erläutern, welche Übungen er zu welchem Zweck einsetzt. Anbietern, die Sie über didaktische Details im Unklaren lassen, sollten Sie sich nicht anvertrauen.

Auch daran erkennen Sie dubiose Veranstalter: Wenn Sie Ihre psychische Belastbarkeit durch ein ärztliches Attest bestätigen sollen oder der Veranstalter sich von allen rechtlichen Forderungen entbinden lässt - Finger weg. Hellhörig sollten Sie außerdem werden, wenn Ihre Teilnahme von der Empfehlung eines Ehemaligen oder "Paten" abhängt.

Preisvergleich lohnt

In punkto Preis schließlich empfiehlt sich die Nachfrage, ob die Mehrwertsteuer bereits enthalten ist und wie es mit Extra-Kosten für Unterbringung und Verpflegung beziehungsweise für Seminarunterlagen aussieht. Ein Wochenend-Kurs bei einem Edelanbieter mit maximal acht bis zwölf Teilnehmern pro Trainer kann mit bis zu 1.500 Euro mehr als das 30-fache eines VHS-Kurses kosten. Der Preis allein ist jedoch kein Qualitätskriterium: Oft bietet ein und derselbe Trainier Kurse bei verschiedenen Einrichtungen an - mit drastischen Preisunterschieden.

Wenn Sie Ihren Chef überzeugen wollen, Ihre persönliche Entwicklung zu fördern, machen Sie ihm plausibel, dass auch das Unternehmen davon profitiert, wenn Ihre Kompetenz im Umgang mit Kollegen und Kunden wächst. Haben Sie das geschafft, brauchen Sie zumindest keinen Workshop in Sachen Überzeugungskraft mehr. So tunen Sie Ihr Ego

Wie sind Sie drauf - kreativ oder praktisch? Analytisch oder intuitiv beziehungsweise wahrnehmend oder strukturiert? Ausgehend von den Basistypen "extrovertiert" und "introvertiert" nach Carl Gustav Jung stellen wir Ihnen zwölf Typkombinationen vor und geben Tipps fürs individuelle Feintuning.

Typ A: Der Extrovertierte

ist offen und teamorientiert, solange es ihm Vorteile bringt. Sein Handeln ist auf äußere Wirkung bedacht, sein Interesse an Personen eher oberflächlich. Extrovertierte entwickeln ihre Gedanken oft erst, während sie reden, was sie aber mit ihrem Improvisationstalent gekonnt überspielen

Der extrovertierte Kreative hat ein feines Gespür für Zukunftsträchtiges. Für komplexe Probleme entwickelt er gern innovative Konzepte, die er begeisternd präsentiert. Geht es ans Umsetzen, überlässt er die Arbeit anderen. Den Meinungen seiner Kollegen bringt er wenig Respekt entgegen, Routine ist ihm ein Gräuel.
Tipp: Mit mehr Einfühlungsvermögen, Beständigkeit und Teamorientierung könnte er erfolgreicher sein

Der extrovertierte Praktiker liebt Fakten. Er arbeitet strukturiert, optimiert am liebsten Bestehendes und verliert sich dabei gern im Detail. Innovationen und Theorien misstraut er zutiefst. Der Pragmatiker ist umgänglich, seine Beziehungen zu anderen pflegt er - besonders dann, wenn er ihnen etwas verkaufen kann.
Tipp: Kreativitäts- und Zeitmanagementkurse erhöhen seine Karrierechancen deutlich.

Für den extrovertierten Analytiker ist das Leben eine Folge logischer Schlüsse. Er ist konservativ, vertritt einen festen Standpunkt und arbeitet wie ein Uhrwerk. Irrationale Entscheidungen kann er kaum ertragen. Auf Kollegen wirkt er kalt, nachtragend und kleinlich.
Tipp: Mehr Team-, Konflikt- und Kritikfähigkeit täten ihm gut. Andere Meinungen und Arbeitsstile sollte er stärker respektieren

Der extrovertierte Intuitive bildet sich sein Urteil auf Grund seines Gespürs für Stimmungen. Er ist mehr an Menschen, ihren Bedürfnissen und Gefühlen interessiert als an Logik und Analysen. Harmonische Zusammenarbeit ist ihm wichtiger, als selbst an der Spitze zu stehen.
Tipp: Handlungsorientierung, Durchsetzungskraft, Konfliktmanagement sind sinnvolle Trainingsfelder.

Der extrovertierte Wahrnehmende sieht alle Seiten einer Sache. Entscheidungen fällt er rasch und trägt sie geistreich und motivierend vor. Er ist offen für Veränderungen und kompromissbereit, lässt sich allerdings leicht ablenken.
Tipp: Konsequentes Ziel- und Zeitmanagement bringen ihm am meisten

Der extrovertierte Strukturierte ist entschlossen und überzeugend. Er setzt sich klare Ziele, hält Termine punktgenau ein. Kreativität ist ihm suspekt. Mit seiner Stringenz fällt er seinem Umfeld oft auf die Nerven.
Tipp: Ein Tick weniger Ordnungsliebe, dafür mehr Toleranz und Einfühlungsvermögen bringen ihn weiter.

Typ B: Der Introvertierte

liebt komplexe Aufgaben und hasst es, bei der Arbeit gestört zu werden. Bei Sitzungen hält er sich vornehm zurück und wird deshalb oft unterschätzt. Introvertierte denken gründlich nach und wägen ab, bevor sie reden und handeln. Entscheidungen treffen sie meist im Alleingang

Der introvertierte Kreative erforscht gern komplexe Zusammenhänge, ist weniger dem Detail und der Präzision zugeneigt und verliert gelegentlich den Blick für das Dringliche. Routinearbeiten langweilen ihn zu Tode, dafür glänzt er durch Einfallsreichtum.
Tipp: Zeit- und Selbstmanagementkurse bringen ihm den größten Gewinn

Der introvertierte Praktiker ist ein Tüftler oder auch ein souveräner Zahlenjongleur, der Datenmengen äußerst gründlich und zuverlässig bearbeitet. Schwerer fällt es ihm, seine Ergebnisse eloquent vorzutragen, noch schwerer, seine Empfindungen auszudrücken.
Tipp: Das Üben von Präsentations- und Rhetoriktechniken und die Öffnung gegenüber Kollegen könnten seinen Wirkungsgrad verbessern

Den introvertierten Analytiker kümmert die materielle Realität nicht. Er sucht neue Erkenntnisse, liebt hochkomplexe Theorien. Seine Meinung vertritt er unbeugsam, andere haben sich zu fügen. Wer seinen Ansprüchen nicht genügt, fällt rasch in seiner Gunst. Mit sich selbst ist er ohnehin nie zufrieden.
Tipp: Kommunikations-, und Präsentationstrainings helfen ihm weiter. Kontakt zu Pragmatikern bringt ihn ins wahre Leben zurück

Der introvertierte Intuitive besitzt zwar ein gutes Gespür für Stimmungen, lässt sich aber darüber nicht aus. Vertrauen gewährt er nur zögernd. Kollegen, denen er sich öffnet, gewinnen einen verlässlichen Freund und wertvollen Mitstreiter. Seine Konzepte sind visionär.
Tipp: Um seine Stärken zu nutzen, sollte er an seinem Auftreten innerhalb der Gruppe feilen und seine Kontaktfähigkeit ausbauen

Der introvertierte Wahrnehmende ist fachlich immer auf dem neuesten Stand. Über das, was um ihn herum passiert, nicht. Er nimmt sich viel vor und beendet es auch - irgendwann. Sein Phlegma bringt Kollegen oft auf die Palme.
Tipp: Zeitmanagement und Kommunikationstraining sind seine wirkungsvollsten Entwicklungsfelder.

Der introvertierte Strukturierte ist ein durch und durch eigenständiger Arbeiter. Ablenkung und Small-Talk mag er nicht. Wegen seiner Zuverlässigkeit und Autonomie wird er geschätzt, er erweist sich aber mitunter als störrisch und unbelehrbar.
Tipp: Er kann sein Ansehen weiter erhöhen, wenn er Sozialkompetenz und Teamfähigkeit entwickelt. Seminaranbieter

Schule der Persönlichkeit
Engelbergerstr. 19, 79106 Freiburg, 07 61.7 67 97 90, schule-der-persoenlichkeit@saaman.de, www.schule-der-persoenlichkeit.de
Zielgruppe: Berufseinsteiger
Veranstaltungsort: Freiburg
Kurstipp: Basismodul 1 - Entdecken der Persönlichkeit. Nach einer Bestandsaufnahme der Potenziale und Lernziele spüren die neun Teilnehmer an vier Tagen gezielt ihren Persönlichkeitsfacetten wie Konfliktfestigkeit, Selbstwertgefühl, Gestaltungsdrang und Anpassungsfähigkeit nach und optimieren sie.
Preis: 1.740 Euro

Nägele & Partner
Silvrettablick 9, 88682 Salem, 0 75 54.84 24, info@naegele-partner.de, www.naegele-partner.de
Zielgruppe: vom Berufseinsteiger bis zum Professional
Veranstaltungsort: Salem
Kurstipp: Selbstentwicklung I. Bei diesem fünftägigen Kurs stehen Übungen zum sicheren Auftreten, Erkennen und Deuten der eigenen körperlichen Signale, Abbau von Sprachmarotten im Mittelpunkt. Thema ist auch der konstruktive Umgang mit Angst im Mittelpunkt.
Preis: 2.146 Euro

ComTeam
Kurstr. 2-8, 83703 Gmund, 0 80 22.9 66 60, office@comteam-ag.de, www.comteam-ag.de
Zielgruppe: Führungskräfte
Veranstaltungsort: Gmund
Kurstipp: Persönliche Weiterentwicklung für Führungskräfte I. Die Bestimmung des eigenen Standorts und der persönlichen Ziele sowie der Abgleich von Selbst- und Fremdbild stehen auf dem Programm des fünftägigen Workshops. Daneben geht es um den Umgang mit anderen, abhängig von ihren Kommunikations- und Stressmustern.
Preis: 2.366 Euro

Horst Rückle Team
Röhrer Weg 7, 71032 Böblingen, 0 70 31.7 26 50, OS@hrteam.de, www.hrteam.de
Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter aller Ebenen.
Veranstaltungsorte: Münster, Berlin, Stuttgart
Kurstipp: Persönliche Stärken erkennen und erfolgreich einsetzen. In zwei Tagen sollen sich die maximal acht Teilnehmer ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden und mit Hilfe von Trainer und Gruppe lernen, wie sie ihre persönliche Weiterentwicklung gestalten können.
Preis: 1.160 Euro

Dietz Training und Beratung
Koempelstr. 10, 82340 Feldafing, 0 81 57.61 40, contact@dietz-training.de, www.dietz-training.de
Zielgruppe: Führungskräfte und Vertriebsspezialisten
Veranstaltungsort: Kloster Seeon
Kurstipp: Intrapersonale Intelligenz. Die maximal zwölf Kursteilnehmer erkunden an vier Tagen, wie sie im Kontakt mit anderen agieren. Sie erforschen ihre persönliche Wirkung und reflektieren, wie Persönlichkeit und Gefühle ihr Handeln steuern. Ferner lernen sie, entscheidende Situationen besser zu beeinflussen.
Preis: 2.900 Euro
Checkliste zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Um Scharlatane und Sekten bei der Suche nach einem geeigneten Persönlichkeitstraining zu umgehen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  1. Bei der Wahl eines Persönlichkeits-Trainers auf seine "Nicht-Scientology-Erklärung" achten. Alle Mitgliedsorganisationen des Weiterbildungs-Dachverbandes DVWO beispielsweise nehmen nur Veranstalter auf, die diese Erklärung unterschreiben (Info: www.dvwo.de). Aber: Längst nicht jeder Kursanbieter, der sich von Scientology distanziert, ist deshalb gleich empfehlenswert.
    Umstritten sind beispielsweise Methoden, bei denen die Konzentration aufs Trainingsziel, wenig Schlaf und spärliche Mahlzeiten die inneren Blockaden der Seminarteilnehmer auf dem Weg zum besseren Ich brechen sollen. Hier sind gefährliche Profis am Werk, die ihr Handwerkszeug zur Manipulation von Menschen beherrschen. Die Nebenwirkungen der rigorosen Trainingseinheiten für die Seele können beträchtlich sein. Immer wieder klagen malträtierte Teilnehmer über persönliche Krisen, Angstzustände und Nervosität im Anschluß an solch ein Training.

  2. Hat ein Persönlichkeitstrainingsangebot Ihr Interesse geweckt, lassen Sie sich die Kontaktdaten von mindestens 3 Personen geben, die diesen Kurs bereits absolviert haben. Erhalten Sie keine Referenzen, vergessen Sie diesen Anbieter.

  3. Erhalten Sie die Adresse, nutzen Sie unsere Checkliste und erfragen Sie dies:

    - Wurden die Teilnehmer einer Schweigepflicht unterworfen?

    - War die Ernährung kärglich und die Mahlzeiten streng reglementiert?

    - Mussten die Teilnehmer persönliche Sachen (Uhren, Ausweis, Medikamente) abgeben?

    - Wurden intimste Erfahrungen aus der eigenen Biographie ausgegraben?

    - Wurden intime Beichten vor der Gruppe verlangt?

    - Wurde die Technik des "heissen Stuhls" verwendet (dabei müssen sich die Teilnehmer Kritik zur eigenen Person anhören, ohne darauf antworten zu dürfen)?

    - Wurden Angstübungen durchgeführt wie das Vorstellen der eigenen Beerdigung?

    - Wurden entwürdigende, manipulative oder bewusstseinsverändernde Methoden eingesetzt?

    - Herrschte rigide Pünktlichkeit?

    - Wurde die Bewegungsfreiheit behindert, war es beispielsweise verboten, den Raum zu verlassen (auch zum Toilettenbesuch)?

    - Wurden zu lange Arbeitsphasen ohne Ruhepausen verlangt?

    - Gab es ein Kommunikationsverbot nach aussen?

    - Wurden kritische Teilnehmer vor der Gruppe abgekanzelt?

    - Wurden die Teilnehmer zur Denunziation anderer Teilnehmer wegen Regelverletzung ermuntert?

    - War es verboten, Notizen zu machen?

    - Waren die Gruppen zu groß (weit über 12 pro Trainer)?

    - War der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern verboten?

    - Waren begeisterte Stimmungsmacher in der Gruppe platziert?

    - Waren die Trainer immun gegen Kritik - und wurden berechtigte Einwände als Problem der Teilnehmer dargestellt?

    Wenn auch nur eine dieser Fragen mit "ja" beantwortet wird, nehmen Sie im Interesse Ihrer seelischen Gesundheit Abstand!

  4. Seien Sie auch vorsichtig, wenn sich die Referenzpersonen Ihnen gegenüber überschwänglich und missionarisch, statt nüchtern und abwägend äußern. Die Persönlichkeit eines Menschen ist zu kostbar, als dass mit ihr unverantwortlich umgegangen werden sollte.

  5. Erfragen Sie die persönliche Qualifikation des potenziellen Trainers. Bedenklich ist es, wenn Sie keine eindeutigen Informationen über die psychologische, psychotherapeutische und/oder pädagogische Qualifikation des Kursleiters, die in anerkannten Institutionen erworben worden sind, erhalten.
Dieser Artikel ist erschienen am 25.08.2003