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Vor allem bei Medizinern verbreitet

Im Jahr 2006 haben sich an deutschen Hochschulen knapp 2.000 Wissenschaftler habilitiert. Das waren etwa genauso viele wie im Vorjahr.

Im Vergleich zu 2002, als die Habilitationen mit 2.300 ihren Höchststand erreichten, ist allerdings ein Rückgang um 13 Prozent zu verzeichnen. Diese Entwicklung dürfte auf die Einführung der Juniorprofessur zurückzuführen sein, die einen alternativen Qualifizierungsweg zum traditionellen Habilitationsverfahren darstellt.

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Während es 2002 lediglich 102 Juniorprofessuren gab, wurden 2005 bereits 617 Juniorprofessuren gezählt. Im Vergleich dazu blieb dieGesamtzahl der Professoren mit 37.900 von 2002 bis 2005 annähernd konstant.

Die meisten Habilitationsverfahren wurden 2006 in der Fächergruppe Humanmedizin (45 Prozent) abgeschlossen. Darauf folgten die Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Mathematik und Naturwissenschaften mit jeweils 19 Prozent und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit zehn Prozent. Ein Fünftel aller Wissenschaftler, die eine Habilitation schrieben, waren Frauen

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

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Dieser Artikel ist erschienen am 13.07.2007