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Viele Studenten falsch versichert

Studenten sollten sich nicht nur um ihr Studium, sondern trotz eines knappen Monatseinkommens von im Schnitt 700 Euro auch schon um die wichtigsten Versicherungen kümmern: Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Die meisten Studenten denken, sie sind noch über die Eltern Haftpflicht versichert. Doch sobald sie zuhause ausgezogen sind, fallen sie aus der Familienversicherung raus; häufig gibt es auch eine Altersgrenze von 27 Jahren. "Das wird von Studenten und auch Berufseinsteigern oft übersehen," sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteur Junge Karriere. Zudem können Krankheit oder Unfall während des Studiums die spätere Ausübung des angepeilten Berufs vereiteln. Deshalb sollten auch angehende Akademiker schon diese beiden Risiken durch Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherungen abdecken, empfiehlt Junge Karriere.

Die besten Jobs von allen


Bei der Auswahl der richtigen Policen zeigen exklusiv für Junge Karriere erstellte Versicherungs-Rankings von den Versicherungsanalysten Franke&Bornberg und FSS-online, dass Studierende und Berufseinsteiger entscheidende Euro sparen können. So kosten die zehn günstigsten Haftpflichtversicherungen mit drei bis fünf Millionen Euro Deckungspauschale und 250 Euro Selbstbehalt für einen Single nur zwischen 30 und 39 Euro im Jahr. Billigster Anbieter ist die Europa (29,26 Euro) vor der HUK24 (31,71 Euro) und der Asstel (34,62 Euro).

Bei den Berufsunfähigkeitsversicherungen speziell für Studenten schneiden im Junge-Karriere-Ranking die Zürich Lebensversicherung, die Allianz und die Nürnberger Lebensversicherung mit Monatsraten zwischen 30 und 37 Euro besonders günstig ab. Studentinnen zahlen bei den drei Anbietern ähnliche Tarife wie Männer.

Die März-Ausgabe von Junge Karriere ist ab dem 27. Februar am Kiosk erhältlich und enthält weitere Rankings für Risikolebensversicherung, Hausrat und Kinderinvalidität.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.02.2004