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Viele Jobs, hohe Anforderungen

Gute Stimmung bei den Wirtschaftsstudenten: Nur 17 Prozent der angehenden BWLer und VWLer erwarten derzeit Probleme bei der späteren Arbeitsplatzsuche. Im Jahr 2006 rechneten laut Trendence-Institut noch über die Hälfte der Befragten mit Problemen.
Gute Stimmung bei den Wirtschaftsstudenten: Nur 17 Prozent der angehenden BWLer und VWLer erwarten derzeit Probleme bei der späteren Arbeitsplatzsuche. Im Jahr 2006 rechneten laut Trendence-Institut noch über die Hälfte der Befragten mit Problemen. Mit steigenden Aussichten steigen auch die Erwartungen: Wiwis gingen bei der Umfrage von einem Jahresgehalt von 42 000 Euro aus, knapp 2 000 Euro mehr als im Vorjahr.

Der Optimismus ist berechtigt: Im vergangenen Jahr gaben die Top-10-Einsteller an, etwa 4 800 Ökonomen rekrutieren zu wollen. In diesem Jahr ist diese Zahl auf über 5 600 gestiegen. 2 630 davon wollen allein die Prüfungs- und Beratungsgesellschaften Ernst & Young, KPMG und Deloitte einstellen. Trotz des großen Bedarfs machen diese Firmen keine Abstriche, was die Anforderungen angeht: Ernst & Young fordert ein mit überdurchschnittlichen Noten und zügig abgeschlossenes Hochschulstudium, Praktika und gute Englisch-Kenntnisse. Dafür locken sie neue Mitarbeiter mit Zusatzleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge und großzügigen Leistungs-Boni.

Die besten Jobs von allen


Und auch die Banken suchen wieder Nachwuchs: Die Sparkassen-Finanzgruppe setzt bei den geplanten 467 Nachwuchskräften vor allem auf Vertriebstalente. Neben Commerzbank und Citigroup (siehe Tabelle) plant auch die HypoVereinsbank 172 Neueinstellungen, die Deutsche Bank 160. Bachelor-Abschlüsse sind in der Finanzbranche übrigens bei allen Instituten gern gesehen. Insgesamt wollen die Top-10-Einsteller 1 000 Stellen gezielt mit Absolventen der neuen Kurzstudiengänge besetzen.
Dieser Artikel ist erschienen am 07.01.2008