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Viagra fürs Hirn

Das Gespräch führte Jeannette Villachica
Gute Einfälle haben nur Künstler und Genies? Falsch. Mit einer Hand voll Techniken und etwas Übung kann sich jeder zum Ideenlieferanten mausern.
"Wir wollen das Brandenburger Tor nach Augsburg holen. Wie kriegen wir das hin?" Betretenes Schweigen im Seminarraum. "Keine Ahnung", denkt sich Cordelia Wagner insgeheim. Und zweifelt innerlich am Erfolg des Seminars: "Was für eine abstruse Aufgabe! So soll ich Kreativität lernen?" Es sollte das letzte Mal sein, dass die Öffentlichkeitsarbeiterin des TV-Senders ProSieben an einem typischen Denkmuster scheiterte.

"Kreativität muss man gar nicht erlernen, sie ist bereits da - reichlich, in jedem von uns. Wir müssen die verschüttete Ressource nur reaktivieren", überrascht Seminarleiterin Gerhild Breitschuh von Veranstalter Avenue ihre Schüler. Und fasst das Workshop-Programm in einem Satz zusammen: "Es gilt, unsere persönlichen Denkmuster zu erkennen, dann die Blockaden abzureißen und uns so für andere Blickwinkel zu öffnen."

Die besten Jobs von allen


Mach mir den Deppen

Um ihre Kreativität zu entfachen, werden Seminarteilnehmer bei Avenue-Veranstaltungen mit ungewohnten Situationen und Aufgaben konfrontiert, die sie aus der Reserve locken sollen. "Unkonventionelle Lösungen, bei denen man sich auch mal zum Deppen macht", wollen die Trainerinnen hervorkitzeln. Wer erst mal über wildfremde Leute geklettert ist, um zwei verbandelte Seile zu lösen oder seinen verrückten Einfall zum Klau der Quadriga vorgetragen hat, ohne dafür ausgelacht worden zu sein, baut Hemmungen ab. Und nimmt die positive Erfahrung mit zurück in den Job.
Special Kreativität

Das PDF-Special "Weiterbildung: Kreativität" umfasst folgende Themen:

- Wellnesskur für Graue Zellen
- Mach mir den Deppen
- Teuer erkauftes Know-How
- Plus: Buchtipp
- Inklusive sieben Wegen zum Geistesblitz


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Das Deppen-Spiel wirkt. Schon nach kurzer Zeit führt der Selbsterfahrungstrip zu begeisterten Ahs und Ohs. "Man muss überhaupt kein Genie sein, um neue Konzepte zu kreieren", stellt Cordelia Wagner erleichtert fest. Mit ihren Kollegen, die mit im Seminar sitzen, ist sie sich einig: "Was wir zu zehnt an zwei Tagen ausgetüftelt haben, leistet unsere externe Agentur nicht in zwei Wochen."

Wellness-Kur für graue Zellen

Routine ist der größte Kreativitätskiller. Nur wer eingefahrene Bahnen verlässt, bietet seinem Gehirn neue Impulse, aus denen es eine zündende Idee entwickeln kann. Ein Grund, warum Kreativitätsseminare kuscheliger sind als jeder BWL-Kurs: Die Teilnehmer probieren Fantasiereisen aus und schlüpfen in andere Rollen, während sie sich von Entspannungsmusik und Aromadüften berieseln lassen

Inspirierend soll auch die Umgebung wirken. Oft finden Workshops an Orten statt, die neben professionellen Tagungsbedingungen Wellness-Einrichtungen bieten. Beim Schneidern luxuriöser Programme kennt des Trainers Einfallsreichtum ohnehin keine Grenzen. Sogar die Besteigung des Himalayas wird als kreative Entwicklungshilfe vermarktet.

Dabei ist teurer Schnickschnack gar nicht notwendig, um die eigene schöpferische Ader zu entdecken. Ist die Mauer im Kopf erst mal gefallen, lassen schon vier verschiedene Grundtechniken Ideen sprudeln: Assoziative Methoden wie Brainstorming oder Mind-Mapping, systematische wie der "Morphologische Kasten" sowie Imaginations- und Analogietechniken bringen in kurzer Zeit erste Erfolge (siehe unten).

Teuer erkauftes Know-how

Obwohl bereits 80 bis 100 Varianten dieser Basis-typen existieren, versuchen unseriöse Anbieter noch immer mittels neuer Bezeichnungen und Änderungen im Detail, Pseudo-Novitäten zu erhöhten Preisen zu verkaufen. Auch selbst ernannte Gurus wie Vera F. Birkenbihl, Leiterin des "Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten", lassen sich ihren kreativen Nachhilfeunterricht teuer bezahlen. Reell sind Seminarkosten zwischen 90 Euro für eintägige Einführungskurse etwa bei der IHK und 1.400 Euro für den dreitägigen Kurs bei Spezialisten wie Avenue. Unter der Adresse www.fernlern.de lässt sich der passende Kurs, sortiert nach Preis, Ort oder Datum, auffinden

Inhaltlich variieren die Kurse stark. Während simple Kreativ-Werkzeuge wie Brainstorming und Reizworttechnik in keinem Seminar fehlen sollten, ist die so genannte Synektik ein Fall für fortgeschrittene Spezialisten. Wer die Königsdisziplin unter den Assoziationssystemen beherrscht, ist fit genug, um Ideen für technische Innovationen zu produzieren

Tipp: Lassen Sie sich kein fertiges Seminarprogramm überstülpen, sondern achten Sie darauf, dass der Kurs auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein engagierter Trainer wird sich im Beratungsgespräch danach erkundigen.

Seid fruchtbar und mehret euch

Im stillen Kämmerlein Techniken zu büffeln, reicht allerdings nicht aus. Erst die Übung macht den Kreativen. Deshalb steht in einem mehrtägigen Gruppenkurs wie für die PR-Truppe von ProSieben das gemeinsame Ausprobieren von Assoziationsketten oder der Umkehrmethode im Mittelpunkt. Sinn der Kreativitätsarbeit im Kollektiv: Den genialen Einfall hat selten ein Mensch allein. Wagner: "Es ist unglaublich, wie befruchtend die Gedanken der anderen sind und wie sich aufgrund eines einzigen Wortes doch noch eine Idee mehr aus dem eigenen Kopf friemeln lässt."

Hagelt es erst mal Geistesblitze, müssen die Ideen umgesetzt werden. Das ist die Crux. Selbst die besten Vorschläge scheitern häufig an desinteressierten Vorgesetzten. Meist werden sie lapidar mit den Argumenten "zu teuer" oder "keine Zeit" abgebügelt. "Allzu oft führt die Angst vor Fehlern zur Schere im Kopf", erklärt Trainerin Breitschuh die Ideenblockade der Chefs.

Um diese Kreativitätsfalle zu umgehen, müssten Vorgesetzte sich erst einmal selbst mit den Vorteilen des gezielten Innovationsmanagements befassen. Einige Unternehmen haben bereits erkannt, dass es sich lohnt, wenn Mitarbeiter über den Tellerrand schauen: Bei 3M etwa ist jeder Freitagnachmittag für Ideenrunden reserviert. Und T-Mobile beschäftigt gleich mehrere hauptberufliche Innovationsmanager, die einen berufsbegleitenden Aufbaustudiengang am technisch-wissenschaftlichen Institut in Koblenz absolviert haben. Ihre Aufgabe: den gesamten Prozess von der Ideenfindung bis zur Vermarktung professionell zu steuern. Firmen wie T-Mobile und 3M haben verstanden, dass der Einfallsreichtum ihres Personals die beste Waffe im Kampf um Marktanteile ist. Zählt Ihr Chef dagegen noch zu den unkreativen Sparfüchsen, für die Ideenkurse Firlefanz sind, sollten Sie es mit dem neuen Credo von ProSieben-Kommunikationsfrau Cordelia Wagner versuchen: "Kreativität statt Kosten, um schrumpfende Budgets gewitzter auszunutzen." Darauf springen auch fantasielose Chefs an.

Claudia Obmann 7 Wege zum Geistesblitz

Brainstorming: Jeder äußert in Schlagworten, was ihm spontan zum Thema und zum Vorhergesagten einfällt. Quantität geht vor Qualität, Kritik ist verboten. Die Bewertung der Ideen erfolgt nach Ablauf der vorgegebenen Zeit. Ein neutraler Moderator hält die Ergebnisse fest

635: 6 Personen schreiben je 3 Ideen in 5 Minuten nieder und tauschen die Zettel anschließend in festgelegter Reihenfolge aus. Inspiriert durch die Stichworte des anderen, beginnt das Sextett eine weitere Runde der Ideenkreation.

Reizwort: Nach längerem Brüten über einem Problem und einer Pause wird zu einem themenfremden Begriff frei assoziiert. So wird das Unterbewusstsein angeregt, schnell Ideen zu produzieren, die auf das Problem übertragbar sind

Mind-Mapping: Sezieren eines Problems mit Hilfe von Pinnwand oder Tafel. Im Zentrum steht das Thema, von da aus verzweigen sich hierarchisch alle Gedanken. Die Verbindungen der einzelnen Teile werden durch Pfeile markiert. Auch im Alleingang machbar

Morphologischer Kasten: Erschließt systematisch neue Produktideen. In Tabellenform werden die Hauptmerkmale eines bestehenden Produkts gelistet, beispielsweise Form, Verpackung, Preis, Farbe etc. Daneben werden alle denkbaren Varianten aufgeführt. Also bei Form beispielsweise rund, eckig, oval und bei Farbe rot, grün, blau. Auf diese Weise lassen sich leicht untereinander neue Kombinationen erzeugen

6-Hut-Denken: Für diesen Ideenbewertungsklassiker werden sechs verschiedenfarbige Hüte benötigt. Jeder symbolisiert einen Standpunkt. Der weiße Hut steht für Neutralität, wer ihn trägt, darf nur Fakten nennen. Der gelbe Hut steht für die positiven Aspekte, wer den schwarzen trägt, muss alle Zweifel äußern etc

Umkehrmethode: Besonders geeignet, um Bedenkenträger einzufangen. Jeder darf nach Herzenslust unken, was bei einem Projekt alles falsch laufen könnte. Nimmt man von allem das Gegenteil, hat man eine fast perfekte Lösung.
Buchtipp

"Erfolgsgeheimnis Kreativität. Was man von Michelangelo, Einstein und Co. lernen kann". Autor Michael Michalko erklärt anschaulich, wie man den anderen Blickwinkel für die zündende Idee findet. Das Erfolgsrezept des Amerikaners besteht aus acht Zutaten, von "das richtige Sehen" bis "Finden, wonach Sie nicht gesucht haben". Verlag: Ueberreuter Wirtschaft, 240 Seiten, 19,90 Euro. Seminaranbieter

Avenue Human Resource Training
Pohlstr. 58, 10785 Berlin, 0 30.26 95 92 33, info@click-on-avenue.com, www.click-on-avenue.com
Zielgruppe: Mitarbeiter in leitender Funktion
Veranstaltungsorte: mehrere deutsche Städte
Kurstipp: Kreativ denken - kreativ lösen. Verschiedene Techniken werden auf reale Probleme aus dem Teilnehmerkreis angewandt. Präsentation, Spiel, Entspannung und praktische Übungen werden kombiniert und unterstützen den dreitägigen Ideenfindungsprozess.
Preis: 1.400 Euro

Europäische Wirtschaftsakademie
Bundesallee 56, 10715 Berlin, 0 30.2 83 54 83, info@ewa-site.com, www.ewa-site.com
Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte
Veranstaltungsorte: Berlin, Koblenz
Kurstipp: Kreativität und Ideenfindung. Im zweitägigen Workshop sollen die Kursteilnehmer kreativitätshemmende Einflüsse erkennen und lernen, sich von Denkblockaden zu lösen. Vermittelt werden grundlegende Methoden für den Einzelnen, aber auch zur Ideenentfaltung in der Gruppe.
Preis: 719 Euro

Gesellschaft zur Förderung des Wissenstransfers
An der LMU München, Theresienstr. 37, 80333 München, 0 89.21 80 44 64, info@apprendi.de, www.apprendi.de
Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung
Veranstaltungsort: München
Kurstipp: Kreativitätstechniken. Die vierstündige Abendveranstaltung bringt die Teilnehmer zunächst auf den aktuellen Forschungsstand, anschließend werden einige Basistechniken erklärt und in der Gruppe angewendet.
Preis: 150 Euro

Institut für Managemententwicklung
Sunderweg 4, 33649 Bielefeld, 05 21.94 20 60, info@ime-seminare.de, www.ime-seminare.de
Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte
Veranstaltungsort: Bielefeld
Kurstipp: Kreativität gezielt für Innovationen einsetzen. In dem zweitägigen Seminar definieren die Teilnehmer die für ihr Unternehmen oder ihre Abteilung wichtigen Ideenfelder. Sie lernen, Kreativitätstechniken gezielt einzusetzen und aus Ideen Projekte zu generieren.
Preis: 1.100 Euro

Institut für Creatives Lernen
Loxsiefen 5a, 51789 Lindlar-Hohkeppel, 0 22 06.8 00 41, info@beyer-seminare.de, www.beyer-seminare.de
Zielgruppe: alle
Veranstaltungsort: Lindlar
Kurstipp: Kreativ statt "Krea-Tief". In diesem Tageskurs lernen die Teilnehmer, mit Hilfe von ungewöhnlichen Methoden und Impulsen neue Ideen zu entwickeln.
Preis: 600 Euro

Lufthansa Technical Training
Weg beim Jäger 193, 22335 Hamburg, 0 40.50 70 55 11, lttfra.marketing@dlh.de, www.lh-technical-training.com
Zielgruppe: Mitarbeiter in leitender Position
Veranstaltungsort: Hamburg
Kurstipp: Innovations-/Kreativitätstechniken. Zwei Tage lang werden die Teilnehmer zum Innovationsmanager geschult. Vermittelt und geübt werden Kreativitätstechniken und das Identifizieren und Neutralisieren von ideenhemmenden Faktoren.
Preis: 580 Euro Kreatives Faulenzen

Schöpferisch sein, ist harte Arbeit, sagen Psychologen. Quatsch, sagt Kevin Kelly. Der amerikanische Zukunftsforscher hat die besten Ideen beim süßen Nichtstun.

Herr Kelly, auf welche Art vergeuden Sie am liebsten Ihre Zeit?

Kevin Kelly: Ich habe ein Hot Tub, eine Art Badewanne mit heißem Wasser unter freiem Himmel, sehr kalifornisch. Abends sitze ich darin, betrachte die Sterne und lasse meine Gedanken schweifen.

Wow. Haben Sie noch mehr Tipps für schöpferische Pausen?

Ich bin auch ein großer Wanderer. Ich versuche einfach loszugehen, ohne mir vorzunehmen, an etwas Bestimmtes zu denken. Vor allem vermeide ich daran zu denken, dass einem beim Gehen die besten Gedanken kommen.

Was halten Sie von Sabbaticals?

Nach wie vor äußerst viel. Als wir mit Wired anfingen, führten wir Sabbaticals ein - heute sind sie im Silicon Valley üblich. Es bringt enorm was, nach ein paar Jahren harter Arbeit eine Zeit lang rauszukommen und etwas anderes zu tun.

Deutsche Manager können damit noch wenig anfangen. Welche Unternehmen hören bereits auf Sie?

Leider erst wenige, aber die klugen fangen an, es zu verstehen. Meiner Meinung nach leben wir in Phasen. Wenn ein Abgabetermin bevorsteht und wir deshalb sehr viel arbeiten, ist das in Ordnung, solange wir danach Phasen haben, um zu leben. In den USA arbeiten heute die meisten Firmen der Informations- und der Biotechnologie auf diese Weise: Wenn ein Projekt vorbei ist, gehen die Leute nach Hause, und kommen zurück, wenn ein neues Projekt beginnt.

Um sich bis zur nächsten Regenerationsphase wieder halbtot zu arbeiten. Ist das Ihr Ideal?

Nein, mein idealer Arbeitsrhythmus sieht auch Phasen innerhalb einer Woche vor: ein paar Tage zu Hause in Ruhe arbeiten, dann ins Büro gehen, um sich mit anderen auszutauschen, und ein-, zweimal pro Woche ein größeres Meeting. Das ist ein natürlicher Rhythmus. Sicher gibt es Leute, die etwas mehr Regelmäßigkeit brauchen. Die sollen sie auch bekommen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wo und wann er arbeiten möchte. Die Technik erlaubt es uns heute, flexibel zu sein. Firmen, die das wissen, fahren sicher besser.

Sie sind Gründungsmitglied der Long Now Foundation, die sich seit 1996 dafür einsetzt, den Blick für die Langzeitfolgen unseres Handelns zu schärfen. Wirtschaften wir heute zu schnell?

Es ging uns nicht so sehr darum, die Entwicklung zu verlangsamen. Wir wollten die Aufmerksamkeit verlängern. Die Menschen vergessen zu schnell. Viele denken höchstens ein Jahr voraus und ein Jahr zurück. Wir wollten, dass sie Hunderte von Jahren in die Vergangenheit und ebenso lange in die Zukunft denken.

Haben Sie eigentlich genügend Zeit, um Zeit zu vergeuden?

Ich nehme mir die Zeit. Es ist mir sehr wichtig, ab und zu nichts zu tun. Davon abgesehen glaube ich, dass Sie nicht viel Zeit brauchen, um etwas zu schaffen. Man denkt ja immer, man hat keine Zeit, um ein Buch zu lesen. Wenn Sie aber 100 Seiten pro Tag lesen, dann haben Sie schnell ein Buch durch. Es ist nur eine Frage der Summierung. Das ist es übrigens meiner Meinung nach auch, was eine Gesellschaft ausmacht: Eine Ansammlung von kleinen Schritten, die Menschen tun. Hier greift wieder die Idee des langfristigen, aber stetigen Wachstums. Dinge, die langsam wachsen, bleiben.

Kevin Kelly, 51, ist Gründungs-Chefredakteur des Internet- und Technologiemagazins Wired, das in den 90er Jahren kühne Visionen vom digitalen Zeitalter entwarf. Kelly verfasste mehrere Bücher, darunter die "Bibel" der Dotcom-Ära: NetEconomy. Zehn radikale Strategien für die Wirtschaft der Zukunft (1999). Kelly gilt bis heute als einer der wichtigsten amerikanischen Zukunftsforscher. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit seiner Familie in Pacifica, Kalifornien/USA.
Dieser Artikel ist erschienen am 20.08.2003