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Unvorbereitete Schüler

Foto: bbroianigo / Pixelio.
Zwei von fünf Schülern, die die Fachhochschulreife oder das Abitur anstreben, setzen sich erst im Laufe des letzten Schuljahrs mit ihrer beruflichen Zukunft auseinander.

Für immerhin sechs Prozent der Schüler ist die Studien- und Berufswahl auch ein halbes Jahr vor dem Schulabschluss noch kein Thema. Lediglich 27 Prozent der Schüler in den Abschlussklassen fühlen sich ein halbes Jahr vor Schulabschluss hinreichend auf die anstehende Entscheidung vorbereitet. Jeder Dritte stuft den persönlichen Informationsstand als unzureichend ein.

Die besten Jobs von allen


Hauptbelastung bei der Studien- und Berufswahl sind die Arbeitsmarktaussichten. Die unvorhersehbare Entwicklung des Arbeitsmarktes bereitet mehr als der Hälfte der Schüler besondere persönliche Probleme bei der Wahl des nachschulischen Werdeganges. Als Belastung empfinden viele Befragte auch die nur schwer überschaubare Zahl der Möglichkeiten nach dem Schulabschluss (42 Prozent) und die Schwierigkeit abzuschätzen, welche Qualifikationen und Kompetenzen in Zukunft wichtig sein werden (28 Prozent)

Lediglich sieben Prozent der Befragten geben an, keine besonderen Schwierigkeiten und Probleme bei der Wahl ihres Werdeganges zu haben

Quelle: Hochschul-Informations-System (HIS), Hannover. Repräsentative Befragung von 12.000 Schülern, die im Abschlussjahr 2005/06 an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die Fachhochschulreife oder das Abitur anstrebten.

Infos: www.his.de
Dieser Artikel ist erschienen am 12.12.2007