Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Universität der Bundeswehr, Hamburg

Offizier werden und gleichzeitig studieren: In Hamburg reicht die Palette der Studiengänge von Betriebswirtschaftlehre bis zu Pädagogik.
Fächer:Betriebswirtschaftslehre:
Wirtschaftsrecht, Staats- und Verwaltungsrecht, Steuerrecht, Quantitative Methoden, Finanzwissenschaft, Internationales Management, Statistik, Verwaltungslehre

Elektrotechnik:
Studienrichtungen: Elektrische Energietechnik, Nachrichtentechnik

Geschichtswissenschaft mit zweitem Hauptfach (Wahlpflicht):
a) Pädagogik (Allgemeine Pädagogik, Berufs- und Betriebspädagogik oder Erwachsenenbildung, Soziologie oder Psychologie)
b) Sozialwissenschaften (Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung). Vertiefungsfächer: Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte I (16. bis 18. Jahrhundert), Neuere Geschichte II (19. bis 20. Jahrhundert), Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Maschinenbau:
Vertiefungsfächer: Grundlagen des Maschinenbaus, Automatisierungstechnik, Werkstofftechnik, Konstruktionstechnik, Produktionstechnik, Umwelttechnik, Strömungstechnik, Energie- und Verfahrenstechnik, Fahrzeugtechnik, Wehrtechnik, Schiffsmaschinenbau (in Kooperation mit TU Hamburg-Harburg).

Pädagogik:
Studienrichtungen: Berufs- und Betriebspädagogik, Erwachsenenbildung

Politikwissenschaft:
Politische Theorie/Ideengeschichte, Innenpolitik/Vergleichende Regierungslehre, Internationale Politik, Verwaltungslehre/Politische Verwaltung, Soziologie, Öffentliches Recht und Völkerrecht, Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre:
Vertiefungsrichtungen: Finanzwissenschaft, Verwaltungslehre Wirtschaftsingenieur:
Studienschwerpunkte: Elektrotechnik (Elektrische Anlagentechnik), Maschinenbau (Fertigungstechnik)

Die besten Jobs von allen

Aufbaustudiengänge:KeineAbschlüsse:Betriebswirtschaftslehre: Diplom-Kaufmann
Elektrotechnik: Diplom-Ingenieur
Geschichtswissenschaft: Magister Artium (M.A.)
Maschinenbau: Diplom-Ingenieur
Pädagogik: Diplom-Pädagoge
Politikwissenschaft: Diplom-Politologe
Volkswirtschaftslehre: Diplom-Volkswirt
Wirtschaftsingenieurwesen: Diplom-Wirtschaftsingenieur
Regelstudienzeit:10 Trimester (3 Jahre, 3 Monate - einschließlich Prüfungstrimester)Aufnahmevoraussetzungen:Immatrikulation nur für Offizieranwärter und Offiziere der Bundeswehr und der Streitkräfte befreundeter NationenAllgemeine Hochschulreife
Bestehen der Offizierprüfung
12jährige Verpflichtung als Zeitsoldat der Bundeswehr
Auswahlkriterien:Entscheidendes Kriterium ist die Eignung für den Offizierberuf. Diese wird in einem zweieinhalbtägigen Auswahl- und Testverfahren durch die Offizierbewerberprüfzentrale beurteilt. Studierfähigkeit hinsichtlich des gewünschten Studiengangs ist Bestandteil des Auswahlverfahrens.Bewerbungsfristen:Offizieranwärter werden jeweils zum 1. Juli eines Jahres eingestellt. Bewerbungsschluss ist der 1. März des gleichen Jahres. Bewerbungen sind zu richten an das Personalamt der Bundeswehr in Köln (alternativ über die Wehrdienstberater in den Kreiswehrersatzämtern)Studentenzahl:1800 StudentenAnzahl der Dozenten:100 Professorinnen/Professoren, 250 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Assistentinnen/Assistenten.Prozentuale Verhältnis von Studenten/Dozenten: 18/1Anteil ausländischer Studenten:2 ProzentStudiengebühren:KeineStipendien und sonstige Förderungsprogramme:DAAD, AIESEC, IAESTEAuslandssemester im Studienplan:Nicht vorgesehen, aber möglichKooperationen in Forschung und Lehre:Kooperationen/Austausch:

Arizona State University, Phoenix AZ, USA
Australian Defence Force Academy, Canberra, Univ. of New South Wales, AUS
Central Connecticut State University, New Britain CT, USA
Dartmouth College, Hanover NH, USA
Ecole Supérieure d'Electricité (SUPELEC) Gif-sur-Yvette, Paris, FRA
Nanjing University of Science and Technology, China
Naval Postgraduate School, Monterey CA, USA
University of Shanghai for Science and Technology, China
Virginia Military Institute, Lexington VA, USA

Gemeinsame Forschungsprojekte u.a. mit:

Belarussische Staatliche Wirtschaftsuniversität Minsk, Weißrussland
Chulalongkom University, Bangkok, Thailand
Cornell University, Ithaca NY, USA
Eastern Mediterranean University, Famagusta, Zypern
Gadjah Mada University, Yogyakarta, Indonesien
Imperial College, University of London, GB
Indian Institute of Technology, Madras, Indien
Meiji University, Tokio, Japan
Oklahoma State University, USA
Pädagogische Universität Nanking, China
Pädagogische Universität Ost-China, Shanghai, China
Technische Universität Eindhoven, Niederlande
Technische Universität Posen, Polen
Technische Universität Prag, Tschechische Republik
Technische Universität Saratow, Russland
Technische Universität Szczecin (Stettin), Polen
Technische Universität Warschau, Polen
Universität Aalborg, DK
Universität Helsinki, Finnland
Universität Lettlands, Riga, Lettland
Universität Maastricht, Niederlande
Universität Moskau, Russland
Universität St. Gallen, Schweiz
Universität St. Petersburg, Russland
Universität Umea, Schweden
Universität von Santa Catarina, Florianopolis, Brasilien
Université de Technologie de Belfort-Montbéliard, Belfort, Frankreich
University of Alabama, Birmingham AL, USA
University of Baltimore, MD, USA
University of California, Berkeley CA, USA
University of Chicago, IL, USA
University of Indonesia, Depok, Indonesien
University of Massachusetts, Lowell MA, USA
University of Pennsylvania, Philadelphia PA, USA
University of Tsukuba, Japan
University of Tulsa, Oklahoma, USA
University of Washington, Seattle WA, USA
University Padjadjaran, Bandung, Indonesien
EDV-Ausstattung:100 MBit Fast Ethernet Full Duplex Campusnetz (Gigabit-Backbone), rund 120 frei zugängliche Netzwerkarbeitsplätze in vier EDV-Laboren, zwei PC-Pools und den vier Bibliotheken, Netzwerkanschlüsse in den Wohnheimen, Modem-/ISDN Einwahlknoten.
Umfangreiche Hardwareausstattung (Sun Workstations und PC) in den Instituten und Professuren. Für wissenschaftlich-technische Rechenoperationen: HP SuperDome (32 PA-Risc-Prozessoren PA 8600, 48 Gigabyte Hauptspeicher und 500 Gigabyte Festplattenspeicher, bis zu 70 GigaFlops pro Sekunde).
Die drei wichtigsten Argumente, warum sich Studenten für ein Studium an der Universität der Bundeswehr bewerben sollten:Die Studienzeiten sind erheblich kürzer als an öffentlichen Hochschulen. Möglich wird dies durch die Einteilung des Studienjahres in Trimester, kombiniert mit einer intensiven Betreuung durch die Dozenten und die Rundumversorgung auf dem Campus, die von Wohnheimplätzen für alle Studenten über Ärzte und Zahnärzte, seelsorgerische Betreuung, psychologische Beratung und Lernberatung, gut ausgestatteten Bibliotheken bis hin zu Sportanlagen (Sporthallen, Fitness-Center, Schwimmhalle etc.) auf dem Universitätsgelände reichen.
Die Studierenden sind materiell abgesichert; sie erhalten als Zeitsoldaten während des Studiums ihre volles Gehalt.
Das Studium an der Universität der Bundeswehr ist (der akademische) Teil der Offizierausbildung. Hier werden ausschließlich Führungskräfte ausgebildet, von denen rund 80 Prozent nach Ende ihrer Dienstzeit die Bundeswehr verlassen und eine entsprechende Position - zumeist in leitender Funktion - in Unternehmen der Wirtschaft finden.
Was Interessenten noch über die Universität der Bundeswehr wissen sollten:Die Studiengänge sind interdisziplinär vernetzt mit erziehungs-, gesellschafts-, technik- und wirtschaftswissenschaftlichen Anteilen. Jeder Student muss als Wahlpflichtfach diese fächerübergreifenden Studienanteile belegen, die der inhaltlichen Ergänzung des jeweiligen Fachstudienganges dienen.
Eine Sprachausbildung, mindestens in der englischen Sprache, ist obligatorischer Bestandteil des Studiums. Weitere moderne Fremdsprachen können fakultativ erlernt werden. Die Teilnahme am Hochschulsport ist ebenfalls für Offizieranwärter und Offiziere verbindlich.
Universität der Bundeswehr
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
Tel. (040) 6541-2267
Fax: (040) 6541-2834
pressestelle@unibw-hamburg.de
www.unibw-hamburg.de/
Dieser Artikel ist erschienen am 24.04.2002