Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Unfaires Handeln verursacht Schaden

Mit bis zu 180 Milliarden Mark schlagen die volkswirtschaftlichen Schäden unfairer Aktionen in Unternehmen jährlich zu Buche. Das hat eine Untersuchung der Fairness-Stiftung in Frankfurt ergeben. Die Folgen des gegenseitigen Stühlesägens in den Chefetagen enthalten die von den Krankenkassen zu tragenden Behandlungskosten und die Kosten von Frühverrentungen oder Geschäftsaufgabe nach Berufsunfähigkeit. Im Einzelfall könnten die Kosten einer Attacke gegen eine Führungskraft zwischen 30 000 Mark und einer Million betragen - je nach Gehalt des Betroffenen und der Dauer seines krankheitsbedingten Ausfalls. Die Fairness-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich aus Mitteln der freien Wirtschaft und öffentlicher Organisationen finanziert.

Dieser Artikel ist erschienen am 10.12.2001