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Studiengebühren schrecken ab

Foto: Claudia Hautumm / Pixelio.
In Deutschland sinkt die Zahl der Studenten. Derzeit sind rund 1,95 Millionen Menschen an den Hochschulen eingeschrieben, das sind zwei Prozent weniger als im 2006.

Hingegen stieg die Zahl der Studienanfänger erstmals seit 2003 wieder: Rund 358.200 Menschen nahmen ein Studium auf, das sind vier Prozent mehr als 2006. Dabei sind die sieben Bundesländer mit Studiengebühren für Anfänger allerdings weit weniger attraktiv. Einige von ihnen verzeichneten 2007 entgegen dem allgemeinen Trend sogar einen Rückgang bei den Erstimmatrikulationen.

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Im Saarland immatrikulierten sich drei Prozent weniger, in Baden-Württemberg zwei Prozent und in Hessen 0,4 Prozent. Dagegen nahm die Quote in den Ländern ohne Studiengebühren meist überdurchschnittlich zu. Länder wie Bremen und Brandenburg konnten Zuwächse von jeweils 14 Prozent verzeichnen, Thüringen und Sachsen von jeweils neun Prozent

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden.

Infos: www.destatis.de
Dieser Artikel ist erschienen am 18.12.2007