Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Studiengebühren

Axel Berkofsky
Studieren in Japan ist sehr teuer, die Studiengebühren sind extrem hoch. Dabei macht es noch einmal einen erheblichen Unterschied, ob man an einer staatlichen oder einer privaten Universität studiert.
Studieren in Japan ist sehr teuer, die Studiengebühren sind extrem hoch. Dabei macht es noch einmal einen erheblichen Unterschied, ob man an einer staatlichen oder einer privaten Universität studiert: Die privaten Hochschulen sind um einiges teurer. Doch ganz gleich, an welcher japanischen Hochschule jemand studieren möchte, er sollte sich auf jeden Fall frühzeitig um Fördermöglichkeiten kümmern (siehe dazu auch das Kapitel Stipendien). Auch wenn die Höhe der Studiengebühren Änderungen unterworfen ist, gibt es gewisse Richtwerte für staatliche und private Universitäten. An den meisten japanischen Unis bezahlen in Japan Mediziner am meisten für ihr Studium und Geisteswissenschaftler am wenigsten.

Richtwerte für Studiengebühren an staatlichen Universitäten
12.000-14.000 Mark (600.000-700.000 Yen) im ersten Studienjahr, rund 10.000 Mark (500.000 Yen) jährlich für die darauffolgenden Jahre

Die besten Jobs von allen


Richtwerte für Studiengebühren an privaten Universitäten
Von 16.000-18.000 Mark (800.000-900.000 Yen) bis zu mehreren Millionen Yen für Medizin/Zahnmedizin im ersten Studienjahr, 700.000 Yen jährlich in den Jahren danach (Medizin und Zahnmedizin ausgenommen).

Ein einjähriger Japanischkurs an den Universitäten kostet rund 10.000 DM. Für Forscher, deren Forschungen von einem japanischen Professor betreut werden (Studien als Research Fellow) fallen in der Regel keine bzw. niedrige Studiengebühren an; es sei denn, man möchte sich an der Universität einschreiben. Das ist jedoch nicht notwendig, da der Kontakt, die Referenzen des Professors und seiner Fakultät entscheidend sind. Das gilt sowohl für die eventuelle Bereitstellung eines Büros als auch für die Benutzung der Universitäts- und Fakultätsbibliothek.
Dieser Artikel ist erschienen am 19.04.2001