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Studiendauer steigt


Die Absolventen werden immer älter: 1980 hatten sie durchschnittlich mit 27,1 Jahren das Abschlusszeugnis in der Tasche, im Jahr 2000 erst mit 29.
Deutsche Hochschüler brauchen bis zum Abschluss immer länger: In zwölf der 20 beliebtesten Uni-Studiengänge hat sich die Fachstudiendauer seit 1993 erhöht, wie jetzt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln herausfand. Damit werden die Absolventen immer älter: 1980 hatten sie durchschnittlich mit 27,1 Jahren das Abschlusszeugnis in der Tasche, im Jahr 2000 erst mit 29.

Die besten Jobs von allen

Auch wenn sie am Arbeitsmarkt dringend gebraucht wurden, studierten Maschinenbauer und Ingenieure mit durchschnittlich 14 Semestern am längsten - allerdings nicht überall: An der Chemnitz waren Informatiker statistisch gesehen bereits in 10,7 Semestern fertig. Im Bundesdurchschnitt studierten die Pharmazeuten am zügigsten. Sie konnten nach 9,6 Semestern in den Apothekerberuf starten. Die Zweitschnellsten mit 10,5 Semestern waren die Juristen - dank einer Freischussregelung, die diejenigen belohnt, die spätestens im 8. Semester zur Prüfung antreten.
Dieser Artikel ist erschienen am 17.06.2002