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Studentenleben in Frankfurt am teuersten

In der Bankenmetropole Frankfurt brauchen Studenten am meisten Geld, nämlich im Schnitt 814 Euro pro Monat - sogar noch mehr als im für seine hohen Mieten bekannten München (773 Euro). Am teuersten ist in beiden Städten ähnlich wie in den Uni-Hochburgen Hamburg, Düsseldorf und Köln die Wohnung - sie schluckt fast zwei Fünftel des Monatsetats. Das ermittelte jetzt das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln.

Studenten in kleineren Städten kommen mit gut 100 Euro weniger aus. Am günstigsten sind die neuen Bundesländer, wo die Miete oft nur ein Viertel der Monatsausgaben ausmacht: In Dresden kostet das Studentenleben 493 Euro monatlich. Rund 50 Euro teurer ist es in Halle, Ilmenau, Jena und Rostock. Aber auch in kleineren, klassischen West-Unistädten wie Göttingen, Marburg oder Bamberg leben Hochschüler mit rund 600 Euro noch relativ günstig.
Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2002