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Studenten wohlhabender Eltern gehen ins Ausland

Foto: aboutpixel.de © stormpic
Die Zahl derjenigen Studenten, die ein Semester oder länger außerhalb Deutschlands eine Universität besuchen oder ein Praktikum absolvieren, hat sich von 1998 bis 2005 um zwei Drittel auf 75.800 erhöht.

Deutschland liegt damit im weltweiten Vergleich auf Platz vier hinter China, Indien und Südkorea. Die meisten deutschen Studenten zog es in europäische Länder, vor allem in die Niederlande, nach Großbritannien und Österreich. Insgesamt gehen 2,6 Prozent eines Jahrgangs ins Ausland

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Allerdings gibt es einen Zusammenhang mit der sozialen Herkunft: Kinder wohlhabender Eltern verbringen im Laufe ihres Studiums zu 37 Prozent eine Zeit im Ausland. Stammen die Eltern aus einer niedrigeren sozialen Schicht, sind es nur 21 Prozent. Insgesamt 62 Prozent der Studierenden nutzen für ihren Auslandsaufenthalt ein Stipendium

Quelle: Hochschul-Informations-System (HIS), Hannover. Studie im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW). Sonderauswertung der 18. Sozialerhebung "Internationalisierung des Studiums". Kurzinfos: www.his.de

Die Studie gibt es komplett unter: www.bmbf.de
Dieser Artikel ist erschienen am 06.05.2008