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Studenten rauchen weniger

Die Mehrheit der Studenten in Nordrhein-Westfalen schätzt den eigenen Gesundheitszustand als "ausgezeichnet", "sehr gut" oder "gut" ein.

Die häufigsten Leiden sind Konzentrationsschwierigkeiten (40 Prozent), Nervosität und Unruhe (38 Prozent), Rückenschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen (jeweils 37 Prozent) sowie Kopfschmerzen (32 Prozent). Studierende des ersten Studienjahres leiden besonders unter zu hohen fachlichen Anforderungen und Studierende höherer Semester klagen über einen fehlenden Praxisbezug.

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Der Anteil der Raucher an den Hochschulen hat abgenommen. War es vor zehn Jahren noch jeder Dritte Student, der rauchte, ist es heute nur noch jeder Fünfte. Die große Mehrheit (82 Prozent) befürwortet ein absolutes Rauchverbot an der Hochschule. Beim Trinkverhalten zeigt sich auch in dieser Studie aber ein gegenteiliger Trend. Insbesondere Männer greifen vermehrt zur Flasche: So zeigt fast jeder dritte männliche Student in NRW ein problematisches Trinkverhalten, dies sind fast dreimal so viele Männer wie Frauen.

Quelle: Universität Bielefeld, Techniker Krankenkasse und Landesunfallkasse NRW. "Gesundheitssurvey für Studierende in NRW", Befragung von 3.300 Studierenden an zwölf Universitäten und vier Fachhochschulen.

Mehr unter: http://bis.uni-bielefeld.de
Dieser Artikel ist erschienen am 09.02.2008