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Studenten nutzen Chancen des Internets nicht

An deutschen Hochschulen wird das Internet gerne und häufig genutzt - allerdings mit wenig Erfolg. Die Möglichkeiten des Mediums werden von Studenten und Lehrenden bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Nutzer empfinden ihre Recherche-Ergebnisse meist als unübersichtlich und unbrauchbar. Schuld daran ist einer Studie zufolge vor allem die geringe Informationskompetenz der Nutzer. Die Mehrzahl der Studenten und zwei Drittel der Lehrenden nutzt nur kommerzielle Suchmaschinen, um an fachliche Informationen zu gelangen. Kostenpflichtige Angebote in fachlichen Datenbanken nimmt nur jeder zehnte Student in Anspruch. Zudem glauben Professoren und Studenten gleichermaßen, den Umgang mit der Netz-Recherche im Selbststudium lernen zu können - und halten Einführungskurse nicht für notwendig.

Quelle: Dortmunder Sozialforschungsstelle (sfs).
Befragung von 3.000 Studenten und 777 Hochschullehrern in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Die Ergebnisse der Studie gibt´s unter www.stefi.de
Dieser Artikel ist erschienen am 23.07.2001