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Studenten in Geldnot

Foto: aboutpixel.de
Ein Fünftel der Studierenden in Deutschland befindet sich in einer schwierigen finanziellen Lage. Bei Studenten aus der niedrigen sozialen Herkunftsgruppe sagt dies sogar nahezu jeder Dritte.

Insbesondere die Finanzierungsquelle der Eltern ist einer neuen Studie zufolge erschöpft: Über zwei Drittel der Studierenden mit Finanzierungslücke geben an, dass ihre Eltern sie nicht stärker unterstützen können. An zweiter Stelle folgt zu geringe Zeit, um in ausreichendem Umfang zu jobben.

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Auch die Einführung von Studiengebühren spielt für fast zwei Drittel der Studenten mit Geldsorgen eine Rolle. Knapp ein Drittel aller Studierenden lehnt eine Kreditfinanzierung ihres Studiums grundsätzlich ab oder kann sich dies für die Zukunft nicht vorstellen. Der Großteil der Studierenden ist diesbezüglich unentschieden oder macht eine Entscheidung von konkreten Bedingungen abhängig. Nur zehn Prozent der Studierenden stehen dieser Finanzierungsalternative sehr positiv gegenüber

Quelle: Hochschul-Informations-System (HIS), Hannover. Die Studie "Kredite zur Studienfinanzierung. Chance zu mehr Flexibilität oder Notwendigkeit zur Deckung von Finanzierungslücken?" gibt es kostenlos unter: https://hisbus.his.de
Dieser Artikel ist erschienen am 04.05.2008