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Studenten arbeiten mehr Stunden als Arbeitnehmer

Deutschlands Studenten investieren durchschnittlich 42 Wochenstunden in Studium und Nebenjob. Zu diesem Ergebnis kam die 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Nahezu 25 Prozent der Studierenden wendet für Uni und Arbeit sogar mehr als 50 Stunden pro Woche auf. Dem gegenüber arbeitet der Großteil der deutschen Bevölkerung laut dem Statistischen Bundesamt zwischen 36 und 40 Stunden in der Woche.

Im Laufe der Vorlesungszeit werden etwa 34 Stunden fürs Studium aufgebracht und durchschnittlich 7,4 Stunden für Nebenjobs. In Ostdeutschland, an den Beispielen Halle, Jena und Dresden, verbringen die Studenten zwischen 36 und 40 Stunden mit ihrem Studium und jobben vier bis fünf Stunden. In Westdeutschland wird etwas mehr gejobbt: Hier werden ungefähr zehn Stunden in Nebenjobs investiert und 29 bis 31 Stunden die Woche in das Studium.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.08.2004