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Strafverfahren verschwiegen: Kündigung rechtens

Verschweigt ein Arbeitnehmer bei seiner Einstellung ein gegen ihn gerichtetes Strafverfahren, riskiert er die Kündigung des Arbeitsverhältnisses.
dpa FRANKFURT. Verschweigt ein Arbeitnehmer bei seiner Einstellung ein gegen ihn gerichtetes Strafverfahren, riskiert er die Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem jetzt bekannt gewordenen Urteil entschieden. Die Richter wiesen damit die Klage eines Immobilien- Sachverständigen gegen eine Bank zurück und erklärten die ordentliche Kündigung des Arbeitnehmers für zulässig (Az: 15 Ca 5437/01).Trotz der Aufforderung der Bank, unverzüglich über vorliegende Strafverfahren zu informieren, hatte der Arbeitnehmer gegen ihn gerichtete Ermittlungen wegen Betrugsverdachts verschwiegen.

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Dieser Artikel ist erschienen am 23.05.2002