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Stock Options wechseln nicht die Firma

Beim Verkauf einer Konzerntochter muss sich der neue Eigentümer nicht um die bestehenden Aktienoptionspläne kümmern. Das besagt ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts. Betroffene Arbeitnehmer müssen sich in Sachen Ausübung und Abwicklung weiter an ihren alten Konzern halten. Ebenfalls jetzt offiziell abgesegnet: Arbeitgeber können per Arbeitsvertrag festlegen, dass AO-Pläne bei einem Betriebsübergang verfallen.
BAG 10 AZR 299/02
Dieser Artikel ist erschienen am 27.06.2003