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Stipendienfonds angekündigt

karriere, das junge Job- und Wirtschaftsmagazin aus der Verlagsgruppe Handelsblatt, begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Studiengebühren

Die Möglichkeit, Gebühren zu erheben, ist ein entscheidender Schritt zu mehr Qualität und Wettbewerb an deutschen Hochschulen. "Im Kampf um die besten Köpfe werden sich Hoch­schulen künftig stärker ins Zeug legen müssen", sagte Chefredakteur Jörn Hüsgen heute in Düsseldorf. "Gleichzeitig werden Studierende den Druck auf ihre Hochschule erhöhen und als zahlende Kunden bessere Studienbedingungen einfordern.

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Positive Auswirkungen von Studienbeiträgen sind jedoch nur dann zu erwarten, wenn die Einnahmen aus Gebühren in voller Höhe von den Hochschulen verwaltet werden dürfen. "Auf keinen Fall dürfen mit dem Geld Haushaltslöcher der Länder gestopft werden", fordert Hüsgen

Der Standort Deutschland braucht bestens ausgebildete Nachwuchskräfte. Das erfordert eine Chancengleichheit beim Zugang zu den Hochschulen. "Deshalb gehören zu Studien­gebühren zwingend durchdachte Finanzierungsmodelle", fordert Hüsgen. Zinsgünstige Darlehen und Stipendien sind notwendige Bausteine solcher Modelle. Zudem muss die För­derung elternunabhängig gewährt werden. "Insbesondere für begabte Studenten müssen jetzt mehr Stipendien zur Verfügung stehen", so Hüsgen

Dieser Artikel ist erschienen am 28.01.2005