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Steuerlast plagt Singles

Nur in Belgien und in Dänemark werden ledige Durchschnittsverdiener stärker vom Fiskus geschröpft als hier zu Lande. Im Jahre 2000 musste ein deutscher Single immerhin rund 41 Prozent seines Durchschnittseinkommens direkt an den Fiskus und die Sozialversicherung abführen. Alleinstehenden in Japan und Portugal ergeht es deutlich besser - bei ihnen liegt die steuerliche Entzugsquote nicht einmal bei 18 Prozent.

Günstiger stellen sich verheiratete Arbeitnehmer mit zwei Kindern und einem Einkommen. Per saldo, wenn man das Kindergeld einrechnet, wird den Familien in Deutschland beispielsweise nur ein Fünftel dessen abgeknöpft, was Vater oder Mutter verdienen.

Die besten Jobs von allen


Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Dieser Artikel ist erschienen am 20.11.2001