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Steigende Studiendauer an der FH

Fachhochschul-Studenten brauchen zunehmend länger für ihr Studium und verlieren dadurch an Vorsprung gegenüber ihren Uni-Kommilitonen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftsrates, die sich auf Statistiken von 1990 bis 1998 stützt.

Besonders lange benötigen angehende FH-Physiker, Holz- und Fasertechniker, Luft- und Raumfahrttechniker sowie Innenarchitekten. Hier beträgt die durchschnittliche Studiendauer oft mehr als zehn Semester. Wer Religionspädagogik, Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder Sozialwesen studiert, kommt statistisch gesehen mit weniger als acht Semestern aus. Studenten in den integrierten Kurzstudiengängen der Universitäts-Gesamthochschulen studieren im Schnitt deutlich länger als ihre FH-Kollegen, obwohl beide Abschlüsse vergleichbar sind.
Dieser Artikel ist erschienen am 07.03.2002