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Startups kümmern sich nicht gut um ihre Mitarbeiter

Die einst als Jobmaschinen hoch gelobten Startups schneiden in Sachen Mitarbeitermanagement ziemlich schlecht ab. Das Thema Personalsuche und Personalentwicklung steckt bei ihnen oft noch in den Kinderschuhen. Bei der Personalauswahl dominiert zum Teil das "Hire and Fire"-Prinzip. Die Auswahl werde zudem oft teuren externen Personalberatern überlassen. Derjenige, der seinen Job die ersten sechs bis acht Wochen schafft, bleibt, wem die entsprechenden Kompetenzen fehlen, geht. Eine Idee von Kompetenzentwicklung, die mit einer systematisch geplanten Einarbeitung beginne, habe sich bisher nicht etabliert. Die meist jungen Chefs treffen mit ihren Mitarbeitern zudem keine Vereinbarungen über ein einheitliches Führungsverständnis.

Quelle: Universität Kassel, Institut für Arbeitswissenschaft.
Studie "Kompetenzentwicklung in schnell wachsenden Unternehmen" unter 20 Unternehmen aus Internet, Medien, Biotechnologie und Finanzen. Das Institut sucht weitere Unternehmen für eine Fortsetzung der Studie.
Internet: www.uni-kassel.de
Dieser Artikel ist erschienen am 02.10.2001