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Spuren im Netz

Bevor Sie sich irgendwo bewerben, geben Sie vorsorglich mal Ihren Namen in die Suchmaschine Google ein. Denn viele Personaler "googeln" Bewerber, bevor sie sie einladen - und stoßen nicht selten auf hoch Blamables, von Suff-Fotos bis hin zu Hasstiraden auf den Chef. Sobald ein Kandidat in die engere Wahl gezogen wird, seien Internet-Checks üblich, sagt Constanze Wachsmann von der Managementberatung Kienbaum. Auch sie überprüft auf diese Weise gut die Hälfte aller Kandidaten für gehobene Positionen und ist immer wieder erstaunt über deren Fahrlässigkeit. "Das Netz hat ein gutes Gedächtnis. Man sollte aufpassen, was man in Foren und auf Webseiten so von sich gibt", warnt auch Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland.Immer wieder bitten User darum, kompromittierende Webseiten aus dem Verzeichnis zu löschen. Doch das geht nur nach Rücksprache mit dem Domain-Inhaber. Weigert der sich, hilft nur noch eins: Sich vorher überlegen, wie man dem Personaler die peinlichen Webspuren erklärt.

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 10.12.2004