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SIMT verliert seine Autonomie

Die Krise der privaten Hochschulen in Deutschland verschärft sich. Nachdem kürzlich die Universität Witten-Herdecke durch ihre finanzielle Schieflage in die Schlagzeigen geriet, erregt nun das Stuttgart Institute of Management and Technology (SIMT) negativ Aufsehen. Die als gemeinnützige GmbH geführte Bildungseinrichtung, die über ihre finanzielle Situation keine Angaben macht, verliert ihren Hochschulstatus und ist zukünftig von den staatlichen Universitäten Stuttgart, Tübingen und Hohenheim abhängig.

SIMT-Präsident und Geschäftsführer Professor Hans J. Tümmers versucht den Prestigeverlust schön zu reden und sieht durch die Anbindung das "innovative Lehrkonzept der SIMT langfristig abgesichert". Das SIMT tritt nun die Flucht nach vorne an und setzt massiv auf Managerfortbildungsprogramme.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.06.2003