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Siemens gewährt Mitarbeitern bezahlte Auszeit

Beim Siemens-Konzern hat ein in Deutschland praktisch unbekanntes Beschäftigungsprogramm begonnen. Angestellte aus der kriselnden Mobilfunksparte Information and Communication Mobile (ICM) können jetzt freiwillig in ein bezahltes Sabbatjahr gehen: 14.500 ICM-Mitarbeiter sollen bundesweit die Möglichkeit dazu erhalten; wie viele sich tatsächlich beteiligen, steht noch nicht fest.

Durch das "Timeout" genannte Programm will Siemens in schwierigen Zeiten gute Leute nicht verlieren und bezahlt sie auch in vermindertem Umfang weiter - je nach Dauer ihrer Arbeitspause. Wer drei Monate zu Hause bleibt, erhält 50 Prozent seines früheren Gehalts, wer ein halbes Jahr aussteigt 40 Prozent, bei neun Monaten gibt es 30 Prozent und bei einem vollständigen Sabbatjahr 20 Prozent. Das Programm ist zunächst auf ein Jahr beschränkt.

Die besten Jobs von allen


Quelle: Siemens, München.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.09.2001