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Shell-Finanzchefin muss ihren Hut nehmen

Shell-Anteilseigner waren der Ansicht, dass die Bewertung der Öl- und Gasreserven zu hoch angesetzt wurde. Das hat nun die Finanzchefin den Stuhl gekostet.
HB LONDON. Der Konzern teilte mit, die Reserveschätzungen für 2002 und 2003 müssten ein drittes Mal revidiert werden. Sie waren ursprünglich um ein Fünftel zu hoch angesetzt gewesen. Bereits im März waren deswegen Konzernchef Phil Watts und der Leiter der Öl- und Gassparte Walter van de Vijver entlassen worden.Royal Dutch/Shell, der drittgrößte Ölkonzern der Welt, teilte mit, er sei entschlossen, seine Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Außerdem sollten Kontrollen eingeführt werden, durch die ähnliche Fehler vermieden werden sollen. ?Trotz der Schwierigkeiten in den vergangenen Monaten ist Shell ein gesundes und profitables Unternehmen. Wir nehmen die Veränderungen bei unseren Reserve-Praktiken vor, um sicher zu stellen, dass das so bleibt?, teilte der Konzern mit.

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Dieser Artikel ist erschienen am 19.04.2004