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Semester sparen

Berufserfahrene studieren künftig schneller. Wer eine berufliche Aus- oder Weiterbildung hinter sich hat, bekommt seine Qualifikation für ein Studium angerechnet. Und zwar nach dem neuen, an den Hochschulen verwendeten europäischen Leistungspunktesystem.
Berufserfahrene studieren künftig schneller. Wer eine berufliche Aus- oder Weiterbildung hinter sich hat, bekommt seine Qualifikation für ein Studium angerechnet. Und zwar nach dem neuen, an den Hochschulen verwendeten europäischen Leistungspunktesystem. Das Bundesbildungsministerium (BMBF) will so die "Durchlässigkeit der Bildungswege" fördern - sprich, mehr Leute zu einem akademischen Abschluss bringen."Deutschland braucht mehr Hochschulabsolventen. Wir müssen alle Potenziale nutzen", sagt BMBF-Sprecher Florian Frank. Zunächst wird das Hochschul-Informations-System in Hannover (HIS) 60 Berufsabschlüsse mit fachlich ähnlichen Studiengängen vergleichen: die Erzieherausbildung mit dem Studiengang Sozialpädogik oder den Meister im Technikerberuf mit dem Studiengang Elektrotechnik. Schließlich soll es für alle Fächer Verfahren zur Vergleichbarkeit geben. Wann die Hochschulen sie in die Praxis umsetzen, ist allerdings offen. "Wir hoffen, möglichst schnell", so Frank. (bor)

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Dieser Artikel ist erschienen am 05.10.2005