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Schüler-Nachwuchs macht sich rar

Bis zum Jahr 2006 wird die Zahl der Schulabgänger in Deutschland auf fast 982.000 steigen - rund sechs Prozent mehr als heute. Danach aber geht es rasant abwärts: Mitte des nächsten Jahrzehnts halten voraussichtlich nur noch 830.000 Jugendliche ihr Abschlusszeugnis in Händen. Der Schwund beim Nachwuchs geht vor allem auf das Konto Ostdeutschlands. Grund ist der starke Geburtenrückgang in den neunziger Jahren. Folge: Derzeit kommt noch jeder vierte Schulabgänger in Deutschland aus dem Osten, 2015 wird es nur noch knapp jeder sechste sein.

Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.12.2001