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Schlechte Noten für Uni-Websites

Ein vernichtendes Urteil stellt eine Studie des unabhängigen Forschungsinstituts ProfNet für Internet Marketing den Web-Auftritten deutscher Universitäten aus. Das Institut analysierte die Webseiten aller 271 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland.

Demnach hatten die Hochschulen in der Untersuchung, in der das Layout, das Handling, der Inhalt und die Interaktivität untersucht wurden, mit 46 von möglichen 100 Punkten, das identische Ergebnis wie vor fünf Jahren erzielt.

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Verhältnismäßig gut schnitten die Hochschulen noch beim Inhalt ab, schlecht kamen Handling und Layout weg. Den ersten Rang sicherte sich die Humboldt Universität in Berlin (www.hu-berlin.de) vor der Ruhr-Universität in Bochum (www.ruhr-uni-bochum-de). Das Schlusslicht bildet die Hochschule für Schauspielkunst in Berlin (www.hfs-berlin.de). ?Die Hochschulen entwickeln sich zumindest im Internet nicht weiter?, so Uwe Kamez, wissenschaftlicher Direktor von ProfNet.

Bereits 1998 hatte ProfNet die Uni-Websites unter die Lupe genommen. Damals wie heute erzielte die Interaktivität nur wenig Punkte. ?Es ist traurig, dass die deutschen Hochschulen ihre für 1998 guten Ergebnisse nicht weiter ausgebaut haben. Vor allem die wenigen Punkte bei der Interaktivität sind eine Blamage. Wer hier schwach ist, hat das Internet nicht verstanden, oder will ganz einfach nicht mit Kunden und vor allem mit den Studenten kommunizieren?, kritisierte der Experte

Weiter Informationen zur Studie finden Sie unter www.profnet.de
Dieser Artikel ist erschienen am 27.10.2003