Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Schlecht bezahlte PR-Frauen

Frauen in der PR-Branche bekommen im Schnitt 25 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Einer aktuellen Studie zufolge verdienen die Frauen vor allem deshalb weniger, weil sie seltener in Top-Positionen arbeiten und im Schnitt geringere Berufserfahrung haben als Männer.

Trotzdem streben insgesamt immer mehr Frauen in dieses Berufsfeld. Auf höchster Leitungsebene beträgt der Männeranteil noch 60 Prozent. In kleineren, oftmals schlechter zahlenden, Organisationen und in Jobs ohne Leitungsfunktion sind dagegen die Frauen mit 62 Prozent in der Mehrheit. Das Durchschnittseinkommen aller angestellten PR-Praktiker beträgt 68.468 Euro im Jahr.

Die besten Jobs von allen


Im Schnitt sind Pressesprecher und Kommunikationsverantwortliche in Deutschland 41 Jahre alt. 80 Prozent geben an, mit ihrem Beruf zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.

Quelle: Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP), Berlin. Studie "Profession Pressesprecher 2007 - Vermessung eines Berufsstandes" Umfrage unter 2.312 Personen aus der PR-Branche, überwiegend Führungskräfte.

Infos: http://pressesprecherverband.de
Dieser Artikel ist erschienen am 10.12.2007