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Satte Prämien bei Auslandseinsatz

Deutsche Unternehmen belohnen ihre Führungskräfte im Auslandseinsatz mit zahlreichen Zulagen und Prämien. So verdienen 25 Prozent der Geschäftsführer deutscher Niederlassungen in Japan inklusive Auslandszulagen mindestens 285.000 Euro - das Gehalt ohne Zulagen beträgt mindestens 161.000 Euro. Mit weit weniger müssen sich die Geschäftsführer in den meisten osteuropäischen Niederlassungen bescheiden. Die Spitzenverdiener des oberen Viertels in der Slowakei kommen auf Werte ab 130.000 Euro (105.000 Euro ohne Zulagen).

Die Vergütung der Expatriates ist offenbar ein wirksamer Motivationshebel für Mitarbeiter in ausländischen Niederlassungen. 73 Prozent der untersuchten Unternehmen versüßen ihren Führungskräften den Auslandseinsatz mit einer Extraprämie. Innerhalb der EU beträgt diese im Durchschnitt zehn Prozent des Gehalts im Heimatland, in Europa 15 Prozent und bei interkontinentalen Einsätzen bis zu 50 Prozent.

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Quelle:
Unternehmensberatung Kienbaum, Gummersbach. Umfrage unter 104 Unternehmen aller Größen und Branchen in 33 Ländern.
Der Bericht Vergütung und Einsatzbedingungen von Expatriates 2001 ist zum Preis von 1.100 Euro erhältlich unter:
Fax: 0 22 61.7 03-2 00
Internet: http://www.kienbaum.de
Dieser Artikel ist erschienen am 27.11.2001