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Sabine Vonnahme, 29, Associate

Katja Wilke
Foto: Horst Larog
Ein bisschen Ahnung von Tankern zu haben, kann nicht schaden, wenn der Mandant Schiffsteile herstellt. So stiefelte Sabine Vonnahme im Mai mit 20 Kollegen der Großkanzlei Linklaters, Oppenhoff & Rädler über eine Werft in Bremen und machte sich in Sachen Schiffbau firm.


Ein bisschen Ahnung von Tankern zu haben, kann nicht schaden, wenn der Mandant Schiffsteile herstellt. So stiefelte Sabine Vonnahme im Mai mit 20 Kollegen der Großkanzlei Linklaters, Oppenhoff & Rädler über eine Werft in Bremen und machte sich in Sachen Schiffbau firm.

Die 29-jährige Rechtsanwältin schätzt diese praktische Seite ihres Jobs: "Erst, wenn man wirklich verstanden hat, was der Mandant macht, kann man ihn gut beraten." Vonnahmes Fachgebiet ist Informations-, Technologie- & Kommunikationsrecht. Am Anfang sei da noch die Angst gewesen, sich nicht gut genug auszukennen. "Aber man merkt schnell, dass man nicht von allem Ahnung haben kann", sagt Vonnahme.

Die besten Jobs von allen


Die Weiterbildungsmöglichkeiten sprächen für die Arbeit in einer Großkanzlei, findet die Prädikatsjuristin. Eine kleine Kanzlei könne meist regelmäßige Inhouse-Seminare oder Auslandsaufenthalte nicht finanzieren. "Außerdem kommen bei uns spannende Sachverhalte auf den Tisch - von international tätigen Mandanten."
Dieser Artikel ist erschienen am 18.10.2001