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Robbie Keane kritisiert Form der Dopingtests

Er sei generell für Doping-Kontrollen, die mitunter langwierige Prozedur sei jedoch eine Zumutung für die Spieler, sagte der Ire. Er hatte zuvor in Japan zwei schlaflose Nächte, nachdem er zweimal zum Dopingtest ausgelost worden war.
dpa DAEJEON. ?Die FIFA sollte klären, wie sie diese Tests künftig macht, in dieser Form sind sie lächerlich und dumm?, schimpfte der 21-jährige Torjäger des WM-Achtelfinalisten, der schon zwei Mal zum Urintest gebeten wurde.?Ich war jeweils erst um drei Uhr morgens im Hotel. Nach dem Spiel gegen Deutschland habe ich zweieinhalb Stunden gebraucht, nach der Partie gegen Saudi-Arabien musste ich acht Flaschen Wasser trinken. Nach drei Stunden ging es dann schließlich, aber beim Schlafengehen war das nicht gerade hilfreich?, schilderte der Stürmer von Leeds United seine Probleme beim Wasserlassen.

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Er sei generell für Doping-Kontrollen, die mitunter langwierige Prozedur sei jedoch eine Zumutung für die Spieler. ?Warum kann man das nicht vor dem Spiel oder am nächsten Morgen machen oder nur einen Bluttest nehmen?, sagte der Ire, der eine entsprechende Anfrage an die FIFA richten will. Der Weltverband führt erstmals bei dieser WM Kontrollen auf Erythropoietin (EPO) durch. Neben rund 400 Urintests sollen bei der Endrunde etwa 250 Blutproben genommen werden.
Dieser Artikel ist erschienen am 13.06.2002