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Reisegepäck: Sieben Sachen versichert

Wer nicht ständig auf den Koffern sitzt, hat seinen Versicherungsschutz bereits verspielt. Das bestätigt der traurige Alltag vor Gericht. Ein beklauter Urlauber muss erst beweisen, dass er nicht fahrlässig gehandelt und seine sieben Sachen zu lange aus den Augen gelassen hat. Nur dann bekommt er den Schaden von der Reisegepäckversicherung ersetzt.
Im Koffer sind ein paar T-Shirts, der Badeanzug und vielleicht die Abendgarderobe fürs Galadinner. Auch wenn ein Raub der Kleidungsstücke einem im Moment ziemlich nackt dastehen lässt, ist er unterm Strich kein großer Verlust. Wertvoller sind dagegen Bargeld, Schecks, Kreditkarte oder das Rückflugticket. Doch gerade diese heiklen Dinge sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Bei teuren Utensilien haben die Reiseversicherer einen Riegel vorgeschoben: Fotoausrüstungen oder Schmuck sind höchstens bis zur Hälfte ihres Wertes versichert. Das gilt auch für einen echten Pelz - im Gegensatz zum "Friesennerz". Für Gepäck zahlt die Versicherung nicht den neuen, sondern nur den zeitlichen Wert.

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Wichtig: Auch wenn es mit viel Papierkram und Warterei verbunden ist, melden Sie einen Diebstahl unbedingt bei der Polizei vor Ort. Denn ohne diese Bestätigung zahlt die Versicherung später nicht.


Was kann man noch tun, wenn das Gepäck Beine bekommen hat ? Diese und viele Fragen mehr beantwortet das im DMEuro.com-Special "Reiseversicherungs-Special"


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Dieser Artikel ist erschienen am 07.06.2002