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Quo vadis Wanderdüne?

Am 30. August bekommt Professor Hans Herrmann von der Uni Stuttgart im französischen Lille für seine Forschungsarbeiten ?zur Physik granularer Materie? den Gentner-Kastler-Preis 2005 verliehen. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Société Française de Physique für besonders wertvolle wissenschaftliche Beiträge zur Physik verliehen.Klingt trocken, ist es irgendwie auch ? betrachtet man das Forschungsobjekt: Sanddünen. Der Direktor des Stuttgarter Instituts für Computerphysik untersucht ihr Verhalten mit Hilfe von Computersimulationen und Expeditionen in Wüstenregionen. Der Nutzen: Dünen können wandern und bedrohen dabei manchmal Straßen oder ganze Städte, die Ergebnisse helfen bei Vorhersagen.

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Hermanns neues Projekt: Aus der Form der Sanddünen auf dem Mars will er Kenntnisse über die Zusammensetzung des Sandes auf dem Nachbarplaneten gewinnen. Hierfür wertet er Bilder der Marsmissionen aus.
www.ica1.uni-stuttgart.de/~hans/
www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk95/personalia/auszeichnungen.html
Dieser Artikel ist erschienen am 30.08.2005