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Professorinnen immer noch Mangelware

Auf den oberen Stufen der akademischen Karriereleiter sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert: 2004 gingen nur 38% der Doktortitel an Frauen, lediglich 23% der Habilitanden waren weiblich. Der Frauenanteil bei den Professuren stieg 2004 immerhin auf 14% und hat sich damit seit 1994 (8%) nahezu verdoppelt. Das meldet das Statistische Bundesamt.In anderen Bereichen des Bildungssystens sind die Geschlechterverhältnisse ausgeglichener.

Die besten Jobs von allen

Von den rund 9,6 Millionen Schülern, die im vergangenen Schuljahr allgemein bildende Schulen besuchten, waren rund 49% weiblich. Bei den weiterführenden Schularten besaßen Schülerinnen in Gymnasien mit 54% die Mehrheit, während sie in den Hauptschulen nur mit 44% vertreten waren.Von den Absolventen, die die allgemein bildenden Schulen ohne Hauptschulabschluss verließen, waren rund 36% Frauen, dagegen lag ihr Anteil an den Abiturienten bei 56%.An deutschen Hochschulen war 2004 fast die Hälfte (49%) der Studienanfänger weiblich. Auch bei den Hochschulabsolventen stellte sich das Geschlechterverhältnis mit einem Frauenanteil von 49% fast ausgewogen dar. Hier hat es eine deutliche Steigerung gegeben, 1994 waren nur 41% der Jungakademiker weiblich.www.destatis.de/
Dieser Artikel ist erschienen am 12.09.2005