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Probearbeit gegen Cash

Wenn ein potenzieller Arbeitgeber Bewerber zur Arbeit auf Probe anrücken lässt, muss er diese Arbeitszeit auch bezahlen. Das urteilte das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein. Nur ein so genanntes ?Einfühlungsverhältnis? zum unverbindlichen Kennenlernen bleibt unvergütet. Dann ist der Probearbeiter aber auch weder verpflichtet zu arbeiten, noch muss er sich an Anweisungen und Dienstzeiten halten.
LAG Schleswig-Holstein 4 Sa 11/05
Dieser Artikel ist erschienen am 30.07.2005