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Positive Zukunftsaussichten

58 Prozent der deutschen Hochschulabsolventen sind davon überzeugt, spätestens sechs Monate nach abgeschlossenem Studium ihren Traumjob gefunden zu haben. Dies ergab eine internationale Studie des Personaldienstleisters Accenture. Die US-Amerikaner (67 Prozent) und Briten (75 Prozent) sind in ihren Berufsaussichten gar noch optimistischer. Lediglich die französischen Befragten (41 Prozent) betrachten ihre beruflichen Aussichten verhältnismäßig pessimistisch.

Auch bei den Gehaltsvorstellungen haben die deutschen Befragten die Nase vorn: 84 Prozent rechnen mit einer guten Bezahlung - diesen Optimismus teilen lediglich die US-Amerikaner mit 83 Prozent. In den übrigen Ländern haben durchschnittlich nur 47 Prozent so gute Gehaltsvorstellungen.

Die besten Jobs von allen


In ihren Erwartungen an den künftigen Arbeitsplatz halten sich die deutschen Hochschulabsolventen jedoch zurück: 61 Prozent legen wert auf spezielle Trainingsprogramme - 13 Prozent weniger als im internationalen Vergleich. 27 Prozent wünschen sich Vorgesetzte und Kollegen, die für Fragen und Probleme zugänglich sind, im Vergleich zu 63 Prozent der ausländischen Absolventen.

Gefragt nach den Kompetenzen, die für den künftigen Job als besonders qualifizierend betrachtet werden, hat Kommunikationsfähigkeit die größte Bedeutung. Mit durchschnittlich 23 Prozent steht diese ganz oben auf der Kompetenzen-Liste. Für die deutschen und amerikanischen Absolventen ist diese Eigenschaft besonders wichtig: 27 Prozent schätzen Kommunikationsfähigkeit als ihre wichtigste Kompetenz ein.

Bei der Accenture-Studie wurden in einer Online-Umfrage im Juli 1.501 Studenten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den USA befragt. Die Befragung richtete sich an Frauen und Männer zwischen 20 und 29 Jahren, die kurz vor ihrem Hochschulabschluss standen oder ihn gerade absolviert hatten.

Mehr Informationen: www.accenture.com
Dieser Artikel ist erschienen am 07.10.2004