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Porträt: Wilhelm Bonse-Geuking

Die große Koalition hat sich nach monatelangem Machtkampf auf die Kohle-Stiftung geeinigt und damit endgültig den Weg für den Börsengang der RAG freigemacht. Der frühere BP-Manager Wilhelm Bonse-Geuking soll den Vorsitz der Stiftung übernehmen.
Ex-BP-Manager Wilhelm Bonse-Geuking soll die Kohle-Stiftung leiten. Foto: dpa
HB BERLIN. Wilhelm Bonse-Geuking (65) kennt sich aus mit der Kohle. Der gebürtige Sauerländer ist Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Bergbau. Karriere hat der künftige Chef der Kohlestiftung beim Energiekonzern Veba gemacht, aus dem später Eon wurde. Auch RAG-Chef Werner Müller, mit dem Bonse-Geunking beim Börsengang der RAG an einem Strang ziehen muss, hat lange für Veba gearbeitet.In der Düsseldorfer Konzernzentrale leitete Bonse-Geuking den Energiestab und managte später das Erdölgeschäft der Veba. Von 1995 bis 2002 war er Vorsitzender der Veba Oel AG. Nach der Übernahme der Veba Oel durch BP war er bis Mitte 2004 Deutschland-Chef von BP. In dieser Funktion leitete Bonse-Geuking die Neuordnung des größten deutschen Tankstellennetzes und sorgte dafür, dass alle grünen BP- Zapfsäulen in blaue Aral-Säulen umgeflaggt wurden.

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Dieser Artikel ist erschienen am 13.06.2007