Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Personaler misstrauisch

Lücken im Lebenslauf machen Personalverantwortliche hellhörig. Häufig fragen sie dann im Vorstellungsgespräch direkt nach, was sich hinter den nicht dokumentierten Zeiten, etwa vor und nach der Ausbildung oder zwischen den Jobs verbirgt. Bewerber sollten sich in diesen Fällen fantasievolle Ausreden oder gar Lügen sparen und die Löcher im Lebenslauf mit Fakten stopfen, rät Handelsblatt Junge Karriere in seiner Oktober-Ausgabe.

?Gehen Sie selbstbewusst mit Fehlversuchen wie einem Wechsel des Studienfachs oder Auszeiten im Ausland um?, empfiehlt Bewerbungsberater Gerhard Winkler in Junge Karriere. Absehbare Leerzeiten, etwa nach Wehrdienst, Praktikum oder Studium sollten Bewerber mit Bildungsreisen, gemeinnützigen Einsätzen, Sprachkursen oder Aushilfsjobs überbrücken

Die besten Jobs von allen


Um Misstrauen beim Personaler zu vermeiden, sollten im Lebenslauf bei den einzelnen Stationen nicht nur die Jahreszahlen, sondern auch die konkreten Monatsdaten auftauchen. Denn: ?Lücken regen die Fantasie erst an?, sagt Michael Albrecht, Leiter Recruiting und Personaleinsatz BMW Group, in Junge Karriere. Lücken von bis zu drei Monaten nach Studium, Bundeswehr oder zwischen zwei Festanstellungen, sind normal. Längere Pausen sollten aber dokumentiert werden

Die Oktober-Ausgabe von Junge Karriere erscheint am 27. September 2007.
Dieser Artikel ist erschienen am 25.09.2007