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Personalentwicklung für den Mittelstand

Kleine und mittelständische Unternehmen haben für strategische Personalplanung oft keine Ressourcen. Diese zu ermöglichen, ist Ziel des Projekts »Nova.PE«, das am 1. Juli gestartet ist. Mit mehr als 1,6 Mio. Euro wird die Initiative in den nächsten drei Jahren gefördert, das Geld kommt aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Bundeswirtschaftsministerium. Interessierte Unternehmen können sich noch anmelden, die Teilnahme kostenlos.Während der ersten zehn Monate führen Forscher in den teilnehmenden Betrieben umfangreiche Analysen über die Verteilung von Kompetenzen und ?Wissensträgern? durch, auf deren Grundlage sie eine betriebliche Wissensmanagementdatenbank entwickeln. Damit können die Firmen nachvollziehen, über welche Kompetenzressourcen sie verfügen und wie sich diese in Zukunft verändern werden, z.B. durch das Ausscheiden von Mitarbeitern in den Ruhestand. Dieses Wissen soll sie in die Lage versetzt, frühzeitig und systematisch auf betriebliche Entwicklungen und Erfordernisse zu reagieren.

Die besten Jobs von allen

Zeitgleich wird in den Betrieben ein Wissenstransfer zwischen ?Wissensträgern? und ?Wissensnehmern? in Gang gesetzt und moderiert. Um sicherzustellen, dass dieser Prozess auch nach Abschluss des Projekts fortbesteht, benennen die Unternehmen zusätzlich einen ?Personalentwicklungs-Kümmerer?. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Pflege und Betreuung der im Zuge des Projekts entwickelten und zur Verfügung gestellten Wissensmanagementdatenbank.www.novape.rub.de
Dieser Artikel ist erschienen am 30.08.2005